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Kommentar: 05. 10. 2019: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Ach wie gut, dass niemand weiß, dass Deutschlands größte Populistin Merkel heißt.



Verwundert reiben sich wir Deutsche, aber nicht nur wir, uns die Augen. Bewegen wir uns in Richtung Planwirtschaft in eine intolerante Ökodiktatur? Wir sind auf direktem Weg dahin.

Da wird im Schweinsgalopp ein 50 Milliarden schweres Programm ohne Rücksicht auf menschliche Schlafbedürfnisse in einem Abend / in einer Nacht / Tagessitzung zur Rettung des Weltklimas - welch ein Anspruch - durchgepeitscht und dann am Freitag, dem 20.9.2019 gegen Nachmittag mit müden, fahl aussehenden Gesichtern nach einem Verhandlungsmarathon, einer kritischen Öffentlichkeit vorgestellt, um dieser selbst ernannten „Klimakanzlerin“, die das gesellschaftliche Klima nach 14 Jahren Amtszeit mit vielerlei Brüchen ihres Amtseides in Deutschland zutiefst beschädigt hat, auf dem UN-Klimagipfel am 22.9.2019 noch einmal eine gute Figur als „Klimakanzlerin“ zu ermöglichen.

Frau Merkel wusste genau, warum sie das 50 Mrd. teure Klimapaket kurz vor dem UN-Klimagipfel noch schnell in einem Gewaltakt geschnürt haben wollte.

Hätte man sich – so der äußerst empörte Wissenschaftler Harald Lech - nicht besser ausgeschlafen, bei Tage einige Tage mehr Zeit lassen können? So wurde dieses epochal gepriesene „Klimapaket“ eilig zusammengeschustert und kam dementsprechend auch schlecht an. Ein Gewitter der Unzufriedenheit brach bei Klimaschutzgegnern und -befürwortern los. Den einen war´s zu viel, den anderen zu wenig.

So wurde der kleinste Nenner dieser erschlafften, letzten großen Koalition zum Spiegelbild derer, die diesen Klimakompromiss in einer Pressekonferenz mit müden Gesichtern und dunklen Augenringen so vorlegten, als wären die Großkoalitionäre Kellner in sein Gelingen verliebt. Aber wie das in einer Wirtschaft mit nur leidlich ansehnlichem Personal nun mal so ist, man trinkt sich dieses eben schön und wacht mit diesen und einem Kater morgens auf. Wir Deutsche nun allesamt auch, wie schon so oft mit dieser populistisch regierenden Kanzlerin ohne eigene Konzepte. Die Produktion von Aspirin für die Katerstimmung unserer Nachkommen läuft schon an.

Warum dieser Showdown?

Das ist eben Merkels typischer Verhandlungsstil, mit besserem Sitzfleisch ausgestattet, Verhandlungspartner solange zu zermürben, bis man ein Ergebnis hat, das zwar nicht den eigenen Wunschvorstellungen entspricht, aber egal, Hauptsache man hat irgendeines, leider meistens nur auf kleinstem Nenner. Aber das kennen wir ja schon von dieser 180-Grad-Wende-Kanzlerin zur Genüge.

So auch bei diesem von der Mehrheit der ideologisierten Klimahysteriker, denen sowieso alles zu langsam geht und von Ökologen und Ökonomen verrissenen „Klimapaket“, welches den koalitionären Frieden bis zum Ende dieser siechenden GROKO bewahren sollte. Sich bei den Grünen andienen um jeden, aber auch jeden Preis, so das Motto der Union und der SPD, um bei kommenden Veränderungen eine Macht- oder Kanzleroption zu haben.

Schaut man aber einmal genauer hin, kommt man nicht um den Gedanken herum, dass sich unser Staat mal wieder unter dem Deckmäntelchen des Klimawandels eine neue Einnahmequelle geschaffen hat, obwohl die Steuern mit einem Überschuss von 46 Milliarden Euro reichlich wie noch nie sprudeln.

Doch das ist zu kurz gedacht.

Unser Staat braucht künftig Geld, viel Geld, weil absehbar die Steuern wegbrechen werden, da nach drei Quartalen mit sinkenden Auftragseingängen, Entlassungen in den Zulieferindustrien, auch die der Autobauer, bei den Autobauern selbst, der Chemieindustrie und dem Maschinenbau zu verzeichnen sind, weswegen Ökonomen dann bei drei aufeinander folgenden Quartalen mit sinkenden Wirtschaftsdaten, sinkenden Auftragseingängen von einer technischen Rezession sprechen.

Ende dieses Jahres wird man nicht mehr von einer technischen Rezession, sondern von einer ausgewachsenen Rezession sprechen müssen, angesichts der schon angekündigten Kurzarbeit nebst Entlassungen tausender in vielen Bereichen der Wirtschaft.

Wir Deutsche haben uns seit der Finanzkrise an eine Hochkonjunktur gewöhnt, auch die Regierung Merkel. So sind unsere Renten und Sozialsysteme auf eine immerfort anhaltende Hochkonjunktur angewiesen. Bleibt diese jedoch aus, oder rutscht gar unter die Messlatte einer Normalkonjunktur, folgen augenblicklich die Probleme mit deren Finanzierung! Wir werden uns noch über Kürzungsorgien wundern!

In dem kürzlich verabschiedeten Haushalt von ca. 365 Mrd. Euro sind all die schönen Wohltaten, die die SPD zu ihrem Selbsterhalt uns aufschwätzen will, die aber wir und unsere Nachkommen zu Finanzierung vorgelegt bekommen, nicht eingepreist.

Auch dieses grandiose, 50 Mrd. Euro teure Klimapaket ist noch nicht finanziert und steht nicht im Haushaltsplan und wurde vom Finanzminister in der letzten Haushaltsdebatte im Bundestag nicht einmal erwähnt. Auch nicht die Kosten der Energiewende wie auch die 40 Mrd. Euro für die Abschaffung der Kohle und die Aufgabe Braunkohleförderung nebst Abschaltung der Kohlekraftwerke. Ach ja, die Kosten der zurzeit 2,2 Millionen Flüchtlinge (bis Ende des Jahres 2019), deren gerne staatlich abgestrittene, weitere ungesetzliche Zuwanderung von 180.000 jedes weitere Jahr mit Gesamtkosten von ca. 50 Mrd. Euro und mehr für unsere Gesellschaft, steht auch nirgends im Bundeshaushalt und den Länderhaushalten. Schattenhaushalte eben, die keiner kennt und so auch nicht kontrollieren kann.

Die Infrastrukturen, Bildung, Verkehr, die Kosten der Bundeswehr, um diese wieder zur Verteidigung zu befähigen, Energiewende, Sicherung der Sozial- und Rentensysteme, des Gesundheitswesens, die wegen der Migration überfordert sind. Überall wurde in den letzten 14 Jahren auf Verschleiß gefahren. Nun steht alles zur gleichen Zeit zur Lösung an und keiner weiß, wie das finanziert werden soll.

Alle im Kabinett Merkel wissen von dieser Problematik, vertuschen diese aber wegen der Konsequenzen.

Lieber lassen diese die von ihnen desinformierte Bevölkerung in die von ihnen aufgestellten Güllegruben laufen.

Die in Vollzeit stehenden Bürger mit einem einigermaßen vernünftigen Gehalt arbeiten jetzt schon für Steuern und Abgaben bis Mitte Juli! Längstens ist deren Belastungsgrenze erreicht und trotzdem sattelt diese Bundesregierung immer noch weitere größere Belastungen, wie diese Steuererhöhung, „Klimapaket“ genannt, obendrauf.

Merkel und die Verteidigungsunfähigkeitsministerin Karrenbauer AKK (CDU Vorsitzende) schämten sich nicht, fast gleichzeitig mit zwei Maschinen in die USA zu fliegen. Umweltschonung sieht anders aus. Doch das Bemerkenswerteste an dieser kostenträchtigen Aktion war, dass überhaupt zwei Maschinen der Flugbereitschaft flugfähig waren!

1,4 Millionen Kinder, Jugendliche, Erwachsene (erwachsen?) sind vergangene Woche für „Fridays for Future“ alleine in Deutschland auf die Straßen gegangen. Eine beeindruckende Zahl. Doch repräsentieren diese Protestler die Mehrheit der Bürger? Bemerken diese nicht, dass sie längst für andere Interessen instrumentalisiert werden? Vertreten diese die 44 Millionen arbeitenden Bürger, also ihr Väter und Mütter, die sich beide für ihre Familien täglich krummlegen, um die horrenden Belastungen durch Staat und Sozialsysteme nebst den horrenden Mieten aufbringen zu können, da ein Einkommen nicht mehr ausreicht?

„Wer ihr Vorgehen zum Klimaschutz nicht billigt, sei keiner Beachtung wert“, schrieb die „lebenserfahrene“ Greta Thunberg in jugendlicher Überheblichkeit, gepaart mit Schwarz-Weiß Denken an ihre Kritiker.

Klar doch, es lässt sich flugs so argumentieren, wenn sich die versammelten 60 Staatsoberhäupter in der UNO zu Beifallsstürmen hinreißen lassen, um zuhause gut auszusehen. Auch Kanzlerin Merkel. Doch wo bleiben denn die Straßenproteste der Mehrheit der anderen Millionen, der Familien, deren Väter und Mütter mit steigendem Unbehagen auf die Entwicklungen in der Wirtschaft schauen, deren Arbeitsplätze in Gefahr sind. Rezessionsängste kriechen  durch die Arbeitswelt, in der jetzt schon täglich zunehmend Entlassungen und Kurzarbeit angesagt sind, auch weil von Klimahysterie und Machttaktik angetrieben, Vernunft und Logik nebst Sachverstand auf der Strecke bleiben und ökonomisch verheerende Entscheidungen an den Realitäten vorbei getroffen werden, die unter anderem unsere Energieversorgung ruinieren.

Erleben wir gerade, wie mit Hilfe der von Wahlmisserfolgen getriebenen Bundesregierung eine intolerante Ökodiktatur entsteht, die auf Verbote setzt und links-grüne ökologische Tagträumer uns weismachen wollen, dass es uns mit einer schrumpfenden Wirtschaft besser geht?

Dass eine innovative Industrie mit ihrer ausgefeilten Technik zur Milderung der absehbaren Erwärmung unserer Atmosphäre Teufelszeug sein soll, erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Der Slogan der 1968er „Macht kaputt, was euch kaputtmacht“ soll auch heute wohl noch gelten und die Lösung sein? Welche Verirrungen.

Nur mit einer Wirtschaft, die sich den klimatischen Veränderungen mit intelligenten Innovationen anpasst und so Arbeitsplätze schafft, die von einer Regierung die richtigen, ideologiefreien Impulse und Lenkungsvorgaben bekommt, haben wir eine Chance, die erkennbaren Probleme wenigstens regional etwas zu mindern. Aber weltweit? Da müssen die anderen Staaten erst einmal mitmachen wollen.

In Frankreich gingen die Menschen längst auf die Straßen und ließen sich eine derartige Belastungssteigerung - Vergewaltigung ist das bessere Wort - nicht mehr gefallen. Warum sind wir so träge, unsere Interessen auch außerhalb von Wahlzeiten friedlich aber energisch auf die Straßen zu tragen? Ich laufe doch auch aus dem Haus, wenn´s qualmt.

Die Bundesbahn, die sich superschlank wie die Stil-Ikone der Siebziger Jahre „Twiggy“ den Börsen vorstellen wollte und dafür 6800 Schienenkilometer aus dem Bahnverkehr zog, die sich in Stuttgart am neuen Bahnhof um Milliarden verplante, deshalb fast pleite ist, freut sich über das Klimapaket, ist sie doch einer der größten Nutznießer. Nur, Speck wird die „DB“ mit den ersehnten Milliarden nicht ansetzen, da der Anteil des neuen Klimafresskorbes schon in Stuttgart 21 verfuttert wurde.

Zusammen sind das also mindestens 140 Milliarden Euro!(Schattenhaushalte des Herrn Scholz nicht eingerechnet). Schon eine prächtige Summe. Nur woher kommt das Geld dafür, wenn die Steuereinnahmen bei künftig rückläufiger Wirtschaftslage ebenfalls zurückgehen und die „Schwarze Null“ von den Nullen im Merkelkabinett zum Fetisch erhoben wird?

Also baut man vor und erschafft fix in den Stürmen der Klimahysterie unbemerkt quasi eine neue Steuer. Man gibt und verteilt aber doch auch, wird gepredigt. Aber das kennen wir ja schon. Linke Tasche, rechte Tasche und schon haben wir Bürger durch staatliche Gier verteuertes Öl, Benzin, Gas, Strom, dadurch steigende Lebensmittelkosten weniger, als wir angeblich bekommen werden. Dazu kommen noch die Nullzinsen auf Spar- und Altersvorsorgen, um sich dann so richtig als Gekniffene zu fühlen, obwohl uns das Gegenteil erzählt wird. Zahlen wir seit Kanzler Schröder unter ROT/GRÜN nicht schon eine Ökosteuer?

„Wir wären ein reiches Land“, predigt uns die links-grüne Meinungsmache immer und immer wieder, um neue Belastungen z. B. Migration zu rechtfertigen. Man erzähle das doch Mal der Bevölkerung, den Rentnerinnen mit 800 € und weniger, den Beschäftigten mit 1800 € brutto.

Das ganze Spiel wurde vorsorglich medial aufbereitet, denn in den letzten Wochen wurden wir fast täglich bombardiert mit Klimageschichten, egal wo man bei den Öffentlich-Rechtlichen, oder den Merkel treuen Printmedien auch reinschaute. Wir können zu den vorhandenen Windkrafträdern noch so viele hinzufügen, doch bei fehlendem Wind stehen auch diese still und produzieren keinerlei Strom und nachts scheint für die Solarfelder keine Sonne. Übrigens, warum ließ man die Windkraftindustrie denn erst derart schrumpfen, wenn man diese jetzt wieder braucht? Gerade einmal 35 dieser „Spargel“ wurden in diesem Jahr anstatt 350 neu in die Landschaft gestellt.

Merkel hat es wieder einmal als größte Populistin Deutschlands im Kanzleramt geschafft populistisch auf der Welle der Klimahysterie mitzuschwimmen, um auf dem UN-Klimagipfel als Klimaretterin zu glänzen, obwohl der Lack bei ihr schon längstens ab ist, zumal da dort ja keiner auf die Details des grandiosen, in Deutschland schon verrissenen „Klimapakets“ schaut.

Eurorettungskanzlerin, Energiewendekanzlerin, Flüchtlingskanzlerin, Klimakanzlerin, Initiatorin des Flüchtlings- und Migrationspakts von Marrakesch, da wird man schon gerne als Vorbild (worin?) angesehen. Und jeder, der genau hinschaut und eben nicht überzeugt von Merkels seltsamen Treiben ist und mahnend eine Stimme hebt, wird prompt als rechtsradikaler Populist verunglimpft. Selbst Staaten, unsere Nachbarn, die soviel Edelmut wegen der damit verbundenen Kosten ablehnen, werden von dem Gutmenschentum in der deutschen Regierung peinlich berührt, ziehen sich zurück und lassen die übertriebenen Eiferer in Berlin im Regen stehen. Denn gegen soviel Edelmut auf Kosten der heimischen Bevölkerung kommt selbst die stille Mehrheit in Deutschland nicht an und muckt deshalb nicht auf. Noch.

Nun soll auch noch jeder Vierte der „in Seenot geratenen Wirtschaftsflüchtlinge aus dem tiefsten Afrika“ in Deutschland aufgenommen werden, so Seehofer, der zahnlose Innenminister ohne Rückgrat. Wie groß dieses „Viertel“ sein wird, sagt dieser nicht. Was dieser Mann eigentlich noch in der Regierung zu suchen hat, ist mir schleierhaft.

Nur, eigenartigerweise stehen die Wahlergebnisse für die UNION und SPD, der LINKEN, auch die der FDP in Bund und Ländern in einem krassen Gegensatz zu der Selbstverliebtheit der Bundesregierung bei ihren Entscheidungen bei den essentiellen Themen wie Energie, Euro, Flüchtlinge/Migration und Klimapolitik. Die GROKO ist an Magersucht im Endstadium erkrankt, hält sich aber trotzdem noch für attraktiv, da sie permanent den Blick in einen Spiegel vermeidet, um nicht fürchterlich zu erschrecken.

Sie, die deutsche Kanzlerin durfte vor großem Publikum in der UNO reden, Präsident Trump, der mit seinem Vize finster dreinschaute nicht, da der sich bisher zum Klimaschutz permanent verweigert. Die deutsche Kanzlerin durfte auch neben Greta Thunberg sitzen und etwas daher plauschen, welche Ehre, welch eine Andienung an den ideologischen Zeitgeist, der trotz fehlender Lebenserfahrung und Wissen die Menschen blendet. Welch eine Ignoranz gegenüber den Realitäten.

Ja, über Realitäten lässt sich trefflich streiten.

Ja, sogar über die Existenz einer Klimakatastrophe. 500 Wissenschaftler bezweifeln diese und sendeten einen offenen Brief an die UNO und deren Sekretär, UNO-Generalsekretär António Manuel de Oliveira Guterres, wie auch an die Leiterin des UN-Klimasekretariats in Bonn, Patricia Espinosa Cantellano. Die 500 Wissenschaftler erklären: „Es gibt keinen Klimanotfall“! Da ist man schon baff, wenn man auf abschmelzende Gletscher und Polkappen und die unerträglichen Hitzewellen der letzten 5 Jahre schaut. Wer hat Recht? Bestimmt nicht jene, die einen geradezu absolutistischen Anspruch für ihre Einschätzung des Weltklimas allen anderen aufoktroyieren wollen. Jedoch, allzu gerne würde ich diesen 500 Wissenschaftlern Glauben schenken, da sich an ihre Einschätzungen Bequemlichkeiten anheften, die, wenn diese 500 nicht Recht haben und die Zukunft dieses auch bestätigt, viel Zeit verschwendet haben. So vermute ich, dass die Wahrheit in der Mitte liegt und es dienlich für alle wäre, jeder Meinung ein Podium zu geben und nicht gleich anders Denkende zu verteufeln.

Vielleicht befindet sich die Natur selbst in einer Wärmeperiode, nach dem die kleine Eiszeit so um 1850 endete und die Menschheit beschleunigt nur die Erwärmung der Atmosphäre als „Mittäter“ und nicht als alleiniger Verursacher? Trotzdem müssen wir auch bei dieser Einschätzung handeln!

Eine funktionierende Wirtschaft ist auch eine wünschenswerte Realität.

Für die einen ist eine funktionierende Wirtschaft wichtiger als alles andere. Für die anderen hat der Erhalt einer lebenswerten Umwelt höchste Priorität. Keines dieser Ziele ist zu verurteilen. Und hier geht zurzeit ein Riss durch die Menschheit, denn beides zugleich ist kaum zu haben. Also streitet man, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, beides, Wirtschaft und lebenswerte Umwelt zu harmonisieren. Nur muss man sich bewusst sein, dass ein jeder für einen erfolgreichen Mittelweg zwischen Kapital/Konzerninteressen und Klimaverfechter, der ja schon ein riesiger Fortschritt sein könnte, zu- und abgeben muss.

Jedoch mit der Abrissbirne durch die Ökonomien zu fegen, um alles und jedes, was die Umwelt schädigt, aber für eine funktionierende Wirtschaft unerlässlich ist abzureißen, bringt den freundlichsten Betrachter dieses immer stärker aufflammenden Kampfes um das Weltklima um jeden Gedanken an einen Kompromiss.

Deshalb spalten sich bei Greta Thunberg auch die Geister.

Dieses sympathische, 16 Jährige Mädchen, mit einem anscheinend nicht so stark ausgeprägten Asperger-Syndrom, wirbelt die Jugend der Welt mitsamt den maßgebenden Politikern durcheinander und man scheint sogar bereit zu sein, ihr ihren unangemessenen Ton, den sie vor versammelten 60 Staatsführern anschlug zu verzeihen:

„Menschen leiden. Menschen sterben. Wir befinden uns im Anfang eines Massenaussterbens, und alles, woran ihr denken könnt, sind Geld und Märchen von ewigem Wachstum. Wie könnt ihr es wagen“, “Man habe ihre Träume und Kindheit zerstört” und "wir werden Euch das nicht durchgehen lassen" war von ihr zu hören, von einer 16 Jährigen, die im reichen schwedischen Sozialstaat groß wurde. Fokusiert sich da eine 16 Jährige auf ein “Inselthema”, was charakteristisch für mit dem Asperger-Syndrom Belastete ist, in diesem Falle das “Weltklima”? Wem laufen die Millionen da nach und rattern ihre plakativen Sprüche runter ohne über die direkten Folgen für sie selbst nachzudenken? Nun ist der kleinen Greta auch noch der alternative Nobelpreis gewiss. Wer ist hier verrückt?

Die Wirklichkeit:

100 Millionen Menschen sind inner und außerhalb ihrer Länder auf der Flucht vor Umwelt/Klimaveränderungen, Hunger und Kriegen! 700 Millionen Menschen leben in unvorstellbarer Armut und müssen mit 1 Dollar pro Tag auskommen! 300 Millionen Menschen haben keinen Zutritt zu Süßwasser! 40 Milliarden Dollar würden ausreichen, diese Not zu beenden!!!

Ca 1 Billion Dollar, also 1.000.000.000.000 Dollar geben die Staaten dieser Welt jährlich für Verteidigung und Rüstung aus! Die USA alleine 650 Milliarden! Hier stimmt doch etwas ganz und gar nicht!!! Hier fehlt jegliche Moral und Einsicht, mit einem Umdenken die Ursachen dieses Elends zu bekämpfen!

Die Ressourcen dieses, unseres Planeten, was die Rohstoffe anbelangt, sind noch längst nicht erschöpft. Doch kollidiert deren rigorose, effiziente Ausbeutung heute schon mit 7,5 Mrd. Menschen, mit dem, was wir heute noch als unverzichtbar ansehen, mit den wichtigsten Ressourcen, die der Mensch und die Tierwelt braucht, nämlich saubere Luft, sauberes Wasser, saubere Umwelt, saubere Nahrung!

Was, wenn künftig so um 10 Mrd. Menschen nach unseren westlichen Standards zu den Rohstoffen greifen werden, wenn 10 Milliarden Menschen den Wohlstand haben wollen, den wir, die westlichen Industrienationen heutzutage wie selbstverständlich leben?

Will die Menschheit so leben wie die Europäer, braucht sie 3 Erden. Lebt die Menschheit wie die Amerikaner, braucht sie 5 Erden. Dann aber brechen Verteilungskämpfe mit ungeahnter Brutalität los, die schon heute in der praktizierten Politik erkennbar sind. US-Präsident Trump gibt dafür gerade ein Paradebeispiel ab, indem er einerseits Sanktionen sagt, letztlich aber US-Wirtschaftsinteressen meint. Der Verteilungskampf ist schon da, auch für unsere Interessen, nur wollen wir das nicht so sehen.

Überwiegend die westlichen Industriestaaten haben es geschafft, in ca. 130 Jahren soviel Dreck in die Luft zu blasen, dass die vorindustrielle Luftbelastung mit ihrer wesendlich besseren Luftqualität, in der die Menschheit aber entstand, Vergangenheit ist.

So definierte man von heute an gerechnet die Luftverschmutzung der vorindustriellen Zeit bei etwa 280 ppm. Also lagen damals etwa 280 Moleküle Kohlendioxid in einer Million Luftteilchen. Heute liegt dieser Verschmutzungsgrad bei 380-400 ppm, regional sogar darüber. 400 ppm war aber die Grenze, die rote Linie, welche die UNO zog.

Die immer wiederkehrende Atemnot durch verpestete Luft in Peking und anderen Großstädten der Welt ist ein drastisches Beispiel dafür, wie leichtfertig wir Menschen mit der Natur umgehen! Nicht die immer auf Ausgleich bedachte Natur, sondern der Mensch wirkt auf dieser Erde als Störfaktor!

Ja, Greta Thunberg hat mit ihren Grundgedanken recht, aber ist sie zusammen mit ihren nicht nur jugendlichen Mitstreitern nicht gerade dabei, mit ihren geradezu absolutístischen Forderungen Keile in die Gesellschaften, ja sogar in die Familien zu treiben? Sie prostestieren während der Schulzeiten, von der Bundesregierung und dem Bundespräsidenten gesetzeswidrig dafür noch gelobt in allen Städten auf allen Straßen unter Umständen die Arbeitsplätze ihrer Eltern weg, die Grundlagen ihres noch jungen Lebens. Ihre mangelnde Lebenserfahrung, mangelndes Wissen über Zusammenhänge lässt sie an dem Ast sägen, auf dem sie gerade wohlversorgt sitzen. Aber dieses zum Teil irrationale Protestverhalten der Klimaaktivisten ist wohl populär, dient dem momentanen Zeitgeist und bringt mehr Applaus als das nüchterne Abwägen der Erfahrenen.

Technik abzulehnen, wie aus dem Vortrag Gretas herauszuhören war, ist der gänzlich falsche Weg, denn nur mit einer innovativen Technik und deren Weiterentwicklung können wir mit kluger Anwendung diese Klimaerwärmung zum Stillstand bringen, wenn überhaupt.

Ist es nicht so, dass sich jetzt auch diejenigen an ihren offensichtlichen medialen Erfolg anheften, die letztlich einen Systemwechsel wollen, wie die LINKEN, sekundiert von der ANTIFA? Greta sprach von “Geld und Märchen von ewigem Wachstum". Fakt ist, dass "Klimarettung" und "Wachstum" nicht gegensätzlicher sein können, sich sogar ausschließen. Merkel weiß das auch, sagt es aber nicht, da sie noch nie für eine Position stand, keine hatte.

Damit tritt Greta den Mächtigen dieser Welt empfindlich auf ihre Füße, die aus purer Gewinnsucht auch Gier genannt, den Fetisch Wachstum wie eine Monstranz im Interesse einiger weniger an den grünen Tischen des Kapitalismuss vor sich her tragen. Diese eine Welt, auf der wir leben verträgt weder in wirtschaftlicher Hinsicht, noch bei der ungehemmten Vermehrung der Menschheit ein unbegrenztes Wachstum. Schlicht, wir müssen weniger werden. Aber wer schaut schon nächtens hin, wo die Fertilitätsrate fleißig bedient wird.

Sollte uns das aber doch gelingen, die Staaten für dieses Ziel, wie immer das auch erreicht werden kann zu gewinnen, wäre das der richtige und wichtigste Schritt in die richtige Richtung, um eine stete Aufheizung der Atmosphäre zu bremsen. Weniger Menschen verbrauchen eben weniger Ressourcen, auch wenn das das international agierende Kapital stört, welches uns stetes Wachstum als Heilslehre predigt, um ihre Taschen weiter auf Kosten des ärmeren Teils der Menschheit kräftig zu füllen!

Reduzierung über abnehmende Geburtenraten muss das vordringlichste Ziel sein.

Wir Deutschen waren da schon einen Schritt in der richtigen Richtung, der jedoch von der “Willkommenskultur” Merkels seit 2015 zunichtegemacht wurde. Jetzt zählen wir wieder 83 Millionen.

Jedoch durch unkontrollierte Zuwanderung löst man nicht das weltweite Problem der Übervölkerung, sondern verlagert dieses in unser Land mit allen erkennbaren negativen Folgen.

Doch können wir das Aufheizen der Atmosphäre überhaupt noch bremsen? Strebt die Natur, nun von der Menschheit rabiat angestoßen, nicht längst eine eigene Balance an. Wenn die Gletscher weltweit in Grönland, wie auch das Eis der Arktis und Antarktis schmelzen, brauchen diese dazu Wärme, viel Wärme, die noch dort wegen der Schmelze gebunden wird. Sind diese Gletscher dann weg, existiert diese Wärmebindung nicht mehr und die Lufterwärmung beschleunigt sich. Vergessen wir nicht den Permafrost Sibiriens, der das Methan bindet.

Heute schon kommt dieser schlimmste Klimakiller Methan durch das Auftauen in bisher über Hunderttausenden von Jahren festgefrorenen Tiefen an die Oberfläche und wird für unsere tierischem Mitbewohner und uns zu einer riesigen Gefahr.

Alles kann und wird sich jenseits gemütlicher Prognosen beschleunigen und alle Vorhersagen übertreffen, selbst wenn wir jetzt mit einem Schlag die industrielle Produktion drastisch zurückfahren würden, was aber mit Sicherheit nicht geschehen wird. Wir haben der Natur ein Bein gestellt, nun stolpern wir selbst darüber. Wir pusteten Millionen Jahre alte Öl, Kohle und Gasvorkommen in ca. 130 Jahren in die Luft und wollen es noch immer nicht wahrhaben, dass wir die Hauptverursacher dieses Klimawandels sind. Oder sind wir es, wie oben steht nicht alleine?

Die Wahrheit war schon immer unbequem, wie auch die kleine Greta Thunberg unbequem ist. Sosehr man sie auch zu Recht kritisieren mag, sie, diese kleine Person hat es - natürlich mit Hilfe – geschafft, aufzurütteln und das nicht zu knapp. Alleine dafür gebührt ihr unser Respekt. Wir schwitzen doch wie nie zuvor in den letzten Sommerzeiten und erleben einen - wie ich gerne sage - 6 Grad Winter. Ist das alles noch normal? Ich sage nein.

Wir Deutsche können als ein Prozent der Weltbevölkerung mit zwei prozentigem Anteil an der weltweiten Luftverschmutzung das Klima weltweit nicht alleine stabilisieren. Das wäre eine Anmaßung ohnegleichen. Selbst wenn die Menschheit jetzt sofort auf einen Schlag nichts mehr in die Atmosphäre pusten würde, würde sich an dieser Entwicklung nichts mehr ändern.

Wir wüssten dann auch nicht einmal, auf welchem Niveau sich das Klima dann einpendeln würde. Ein oder zwei autofreie Sonntage weltweit - auch zu unterschiedlichen Zeiten - wären ein Anfang und würde keiner Nation ernsthaft schaden, wären aber ein Signal der Ernsthaftigkeit.

In meinen mittlerweile 75 Jahren habe ich solche Wetter-konstellationen noch nie erlebt. Es gab Dürren ja, Hitzeperioden ja, es gab aber auch tagelange feine Landregen, aber auch Unwetter. Aber das, was wir nun seit fünf Jahren mit den höchsten Temperaturmessungen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und länger erleben ist neu, absolut neu in der Menschheitsgeschichte und es beschleicht mich immer öfters der Gedanke, dass wir es versemmelt haben und diese für unsere menschliche Zivilisation bedenklichen Entwicklung so sehr wir uns künftig auch anstrengen, nicht mehr rückgängig machen könnten.

Egal, was wir heute und künftig tun, um die Lebensgrundlagen der Menschheit zu erhalten, es ist alles "für die Katz", also umsonst, wenn wir unsere Vermehrungsrate nicht in den Griff bekommen! Punkt!

Balance.

Der Mensch verblendet von Gier und Haben
vergaß, dass auf Erden nur die Natur hat das Sagen!
Verstört schaut nun der Mensch, ohne zu begreifen,
wie auf Erden seine Fehler reifen.
Der Flüsse Schmutz, des Meeresspiegels Steigen,
ist nun nicht mehr zu verschweigen.
Es ist nun nicht mehr zu übersehen
wie niedrig schon bei Sturm die Ufer stehen.
Wir haben die Balance verloren,
so klingt es schrill in allen Ohren.
Doch, was so laut Balance heißt,
geschieht im Stillen und ganz leis. Seit Milliarden Jahr die Natur Balance übt,
des Menschen Tun sie sehr betrübt.
In der Menschheit innerstem Kern,
fehlt die Balance, ist doch so fern.
Dieses im Menschen gestörte Gleichgewicht,
ständig aus Gier der Natur Gesetze bricht.
Schon der Lüfte Sauberkeit vom Menschen bestimmt,
er auch dem Wasser seine Reinheit nimmt.
Ehe der Mensch dies nun alles begreift,
in der Natur schon eine andere Balance reift.
Vom Menschen geschaffene Fakten diese nun nimmt
und ihr Gleichgewicht jetzt neu einstimmt.
Bald der Mensch dieser neuen Balance gegenübersteht,
ein Hauch seiner Endlichkeit im dann entgegenweht.
Je mehr man der Natur, ihrem Plan widerspricht,
je mehr die Natur nun mit dem Menschen bricht.
Durch diese Balance bald etwas neu entsteht,
was der Menschheit Lebensgrundlagen verweht.
Jahre in Milliarden werden so noch vergehen,
so auf Erden noch viel Schönheit zu sehen.
Doch ohne den Menschen, dem eitlen Thor,
er kommt in dieser Zukunft gewiss nicht mehr vor!

Von

Heiner Hannappel

Heiner Hannappel
Koblenz

Stichworte: Fridays for Future. Klima, Klimahysterie, Ökodiktatur Klimapaket

Namen: Hannappel, Greta Thunberg, Kanzlerin Merkel



E-Mail heiner.hannappel@gmx.de

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