Eurokrise täglich neu - verständlich erklärt

Fortunanetz investigativ

Wirtschaft täglich neu

Ihr Informationsportal mit Daten, Fakten, Hintergründen zu Euro, ESM und Finanzkrise.
Kommentare zu Politik und Wirtschaft auf über 1000 Webseiten präsentiert.
Schach den Eurokraten
   
     Kontakt       Impressum
Fortunanetz-Archiv






Diese Seite hat schon 340 Aufrufe


Kommentar: 26. 03. 2017: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Gefährliche Zeiten! Der Westen ohne Kompass!



Dass Einzige, was zurzeit noch berechenbar ist, sehen wir bei einem Blick in den Himmel. Die Erde dreht sich wie seit Jahrmilliarden und prägt auch weiterhin unseren Tages- und Nachtrhythmus. Daran werden auch alle Krisen der Finanzwelt der Politik und der lädierten Werteorientierung des sogenannten „Westens“, der durch die von ihm, explizit den USA entfesselten Kriege und der ungehemmten Gier an den Finanzmärkten zurzeit orientierungslos durch das Zeitgeschehen taumelt, nichts ändern.

Unsere Erde dreht sich kontinuierlich um ihre Achse und um die Sonne und wird aus der Sicht ihrer in Milliarden zählenden Ewigkeit in „Kürze“ die Menschheit als eine kleine vorübergegangene Episode ihrer ihn Milliarden zu messenden Geschichte ansehen. Allerdings gibt sich die Menschheit in der ihr auf dieser Erde gegebenen Zeitspanne alle erdenkliche Mühe, diese für sich und ihre anderen Mitbewohner dieses Planeten zu verkürzen.

So unbehaglich sich meine einleitenden Zeilen auch lesen, so unbehaglich kommen dem Schreiber dieser Zeilen auch die Zustände zurzeit auf den gesamten Globus vor! Es scheint aber auch gar nichts mehr in den finanzpolitischen Konstruktionen, politischen Architekturen und Bündnissen des Westens zu zählen und wir müssen erschreckt erleben, dass weder die Politik noch die Zentralbanken irgendeinen Plan haben, diese Planlosigkeit auf allen Ebenen ihrer Verantwortlichkeiten zu beenden um den Werten und der Politik wieder eine Struktur zu geben, welche den Bürgern der westlichen Wertegemeinschaft diese Werte wieder sichtbar macht, um ihnen somit wieder eine verlässliche Orientierung im Alltag und für ihre Zukunft mit glaubwürdigeren Werten zu geben, die es dann auch mit höheren Kosten zu verteidigen wert sind. Doch die Zeichen stehen auf Widersprüchlichkeit.

Im Finanzwesen: Mit der überbordenden Verschuldung aller Staaten des Westens durch die entfesselte Finanzindustrie, gepaart mit dem Kredithunger der Staaten, stehen alle dafür Verantwortlichen vor einer Situation, die so noch nie bestand und da diese in der Menschheitsgeschichte in dieser Dimension beispiellos ist, auch vor einem gänzlich unbekannten Terrain.

Während die US-Notenbank FED, die ca. 1850 Banken gehört, quasi im Privatbesitz, sich an Zinserhöhungen herantastet, kann sich das die europäische EZB, die sich aus den nationalen Banken mit unterschiedlichen Anteilen (Deutschland ca. 27,8%) zusammensetzt nicht leisten, ohne dass die hoch verschuldeten Südstaaten des Euroraums bankrottgehen, da diese dann die Zinsdienste nicht mehr bedienen können. Selbst das Aufkaufprogramm in Billionen kann die EZB nicht einstellen, denn welcher private Investor sollte dann den Schuldenstaaten noch die dringend nötigen Kredite geben, wenn nicht die EZB. Trotzdem wird die EZB irgendwann reagieren müssen, wenn die Zinsen jenseits des Teichs steigen und das Kapital dann dorthin fließt, wo Trump es für seine ambitionierten Vorhaben braucht. Dann aber wird es eng für alle die den Euroraum als unverzichtbar ansehen.

In der Politik: Durch ihre seit Jahrzehnten entfesselten, ihre Interessen wahrenden weltweiten Kriege nun in Nah-Ost haben die US-Regierungen jeglichen Anspruch verloren, ein Leitbild der Werteorientierung zu sein. Ebenfalls ihre mit ihnen liierten Europäer, die deren kriegerisches Handeln mit wenigen Ausnahmen mittrugen. Nun steht mit Trump ein Präsident der stärksten Nation der Welt vor, der ohne das Korsett der Diplomatie und ohne jegliche politische Erfahrung scheinbar ohne Moral auskommen will und mit seinem narzisstischen Gehabe willkürlich politische Freundschaften je nach seiner ihm wechselhaft genehmen Interessenlage schließen und nach Gutdünken beenden will. Trump ist unberechenbar und wird es aller Wahrscheinlichkeiten auch bleiben. Ein ungewohnter Zustand im Weißen Haus!

Kanzlerin Merkels Antrittsbesuch im Weißen Haus zeigte auf, wie unterschiedlich Trump seine Gäste zu behandeln gedenkt, schaut man auf die überschäumende Freundlichkeit gegenüber den Regierungschefs von Japan, Israel, Kanada und England, bei deren Antrittsbesuchen. Trump verweigerte selbst bei Nachfrage der Reporter und der Kanzlerin dieser den obligatorischen Handschlag für die Presse und starrte nur stur vor sich hin. Unhöflicher geht es kaum noch! War es die Rache an der Kanzlerin für ihre Belehrungen und Bedingungen zur beiderseitigen Zusammenarbeit?

War es Rache für die abwertenden und überheblichen Aussagen führender Politiker Deutschland zu seiner Person? Der heutige Bundespräsident Steinmeier titulierte ihn als Außenminister sogar als „Hassprediger “(!) und das als Deutschlands oberster Diplomat!

Irgendwann muss das deutsche Staatsoberhaupt Steinmeier ja einmal nach Washington ins Weiße Haus als Staatsgast und Trump sitzt nun im Oval Office. Wie peinlich!

Wer also führt nun die westlich geprägte Welt, wenn deutlich ersichtlich ist, dass anscheinend nur Russland und China strategisches Denken praktizieren, so zwar nicht moralischer handeln aber als moralischer wahrgenommen werden? Selbst in dem Freihandel und zu ihren Zusagen auf den Klimagipfeln wollen die USA sich nun nicht mehr festlegen und vermeiden dazu selbst harmlose Unterzeichnungen von Abschlussprotokollen wie beim Treffen der G 20 Finanzminister am 17.3.2017.

Es existiert weltweit kein einziger Politiker, der zur Führung der westlich orientierten, hoch verschuldeten Industrieländer in der Lage wäre, zumal in Europa Wahlen anstehen, die die Politik und das Bild von Europa gravierend verändern können. Sogar eine erneute Kanzlerschaft Merkels steht mit dem Antritt von der SPD-Lichtfigur Schulz infrage, der über allen Wassern schwebend die sozialdemokratische Welt verzückt. Noch, denn er verspricht wie alle vor anstehenden Wahlen recht viel. Und danach? Schulz kommt mir wie ein Schaumschläger vor, der einer längst verdorbenen Sahne wieder Festigkeit geben will.

In Holland ist der Kelch einer rechtsgerichteten Regierung an den Europäern knapp vorbeigegangen, hinterließ aber eine parlamentarische Situation, in welcher eine stabile Regierung kaum möglich sein wird. Kurioserweise wird Gert Wilders, der seine Partei um ein Viertel vergrößern konnte und die zweitstärkste Partei führt, als Wahlverlierer dargestellt und Rutte, der über die Hälfte seiner Koalitionsstimmen verlor, als Gewinner. So manipuliert man seitens der Medien mit Blick auf die anstehenden französischen und deutschen Wahlen die Bürger. In Frankreich kann das ganz anders aussehen, denn mit Marine LePen von der FN steht lediglich der sympathische Emmanuel Macron, der keiner Partei angehört mit seiner eigenen Bewegung im Rennen um die Präsidentschaft im Ring, der allerdings das Format hat in Europa zur Konkurrenz eines jeden Wahlgewinners in Deutschland zu werden.

Nun, wir mögen es wahrhaben oder nicht, wir können uns unsere Augen bis an die Schmerzgrenze reiben, es ist nicht zu übersehen, das genau die Politikerin, die als deutsche Kanzlerin seit fast 12 Jahren ohne Kapitänspatent und nautischen Kenntnissen auf der Kommandobrücke Deutschlands steht ohne Konzept und Kursvorgaben 12 Jahren „Auf Sicht“ fährt und ihre Wiederwahl anstrebt, diejenige ist, auf die alle Welt schaut und alle Welt ihre irrationalen Hoffnungen fokussiert, dass Kanzlerin Merkel in der Lage sei, Führung nicht nur in Europa und in den Werten zu übernehmen, die wir zwar alle schätzen aber nur teilweise leben! In diesem Punkt ähneln sich die Bevölkerungen und ihre Politiker.

Ausgerechnet die Politikerin, die in den entscheidenden Tagen der Eurokrisen der Energiewende, der Flüchtlingsflut so ziemlich alles verkehrt machte, hilflos ohne tragendes Konzept auf Sicht fuhr, die unserer Nation größeren Schaden zufügte als alle Kanzler nach Gründung der Bundesrepublik zusammengenommen, gilt auf einmal als ein Anker in den aufkommenden Stürmen internationaler Verwirrungen und Verirrungen in der politischen Landschaft. Und das nur, weil Frau Merkel unter den politisch Zwergwüchsigen in der Abendsonne westlichen Dominanzgehabes als länger dienende Regierungschefin einen längeren Schatten wirft als diejenigen, die noch regieren, oder bald nach den kommenden Wahlen regieren werden!

Es ist nicht unbedingt die Angst von mir, das Frau Merkel quasi überhöht wird, nein, es ist meine Angst vor der unglaublichen Mittelmäßigkeit auf der Tribüne der Weltpolitik, von der sich ein anscheinend berechenbarer wirkender Putin Russlands geradezu wohltuend abhebt, schaut man auf Trump, der wie ein gereizter Elefant in der weltweiten Diplomatie herum trumpelt und sich lächerlicher macht als der meiner Meinung nach bisher wohl dümmste und unfähigste Präsident der USA, George Bush Junior. In dieser Bewertung hat US-Präsident Donald Trump das Zeug Bush Junior in den Schatten zu stellen.

Und die Welt kuscht anscheinend weiterhin vor US Dollar und Militärmacht, die zu jeder Zeit an jedem Ort militärisch präsent, Seehandelswege mit technisch überlegenen Flugzeugträgern und U-Booten kontrollieren kann.

Die Welt kuscht noch immer vor den Folterwerkzeugen der US-Finanzindustrie, des Petrodollars, der unbegreiflichen US-Hoheit über internationales Recht, dem sich Staaten und Banken und Konzerne immer noch unterordnen und verurteilt, Milliardensummen zahlen, und den unsichtbaren Knebelungen, denen sich die Kriegsverlierer nach 1945 ausgesetzt fühlen.

Warum in Teufels Namen akzeptiert die Welt eigentlich immer noch die USA quasi als Weltgerichtshof, obwohl diese selbst andere Instanzen auf unserem Globus arrogant ablehnen, so demokratisch diese auch sein mögen? Wie kann sich ein Staat wie Deutschland denn noch souverän nennen, auf dessen Staatsgebiet ca, 200 US-Militäranlagen inklusive technischer Spionagezentren der US-NSA stehen. Hier ist zu erkennen, dass Russland unsere Souveränität ernster nimmt als die USA, denn auf deutschem Boden befindet sich kein russischer Soldat mehr. Spionieren tun beide hier und das nicht zu knapp.

Allen, aber auch allen Einfluss werden die USA unter Trump einsetzen, um ihre Interessen nach dem Motto „Amerika First“ aller US-Präsidenten, weltweit zu wahren und um sich angesichts ihrer anbahnenden Zahlungsunfähigkeit aufgrund 20 Billionen Dollar Schulden im US-Staatshaushalt von dem zerbröselnden Globalisierungskuchen noch schnell das größte Stück zu sichern.

Schon ist Trump wieder dabei, die Trennung von Investmentbanken und regulären Banken aufzuheben, die Obama seinerzeit nach den Ereignissen des Lehman-Brothers-Desasters anordnete, um deren Spekulationen zu unterbinden. Er zerstört blindwütig Obamacare, das Gesundheitssystem Obamas ohne einen Plan zu dessen Ersatz zu haben, obwohl die US-Bevölkerung sichtbar immer „umfangreicher“ wird, ungesünder lebt und is(s)t. Er zerstört damit aber auch den Willen derer, die ihn bisher unterstützen. Schon denken einige in den USA darüber nach, wie man Trump loswerden könnte.

US-Präsident Trump, der mit seinen vielen kostenintensiven Vorhaben, zu denen auch eine Ausweitung der US-Militärausgaben gehört, viel Geld benötigt, wird für die Genehmigung zur Anhebung der Schuldengrenze durch das von den Republikanern (seiner Partei) dominierten US-Repräsentantenhauses einige sehr hässliche Kröten kleinlaut schlucken müssen und einmal seine Grenzen aufgezeigt bekommen.

Dem gegenübersteht nun die völlig überschätzte Kanzlerin Merkel, hinter der moralisch zwar alle stehen, die ihr aber, wenn es um die Verteilung wirtschaftlicher Interessen geht, in den Rücken fallen werden, zudem speziell in Europa die Schuldenstaaten Deutschland allzu gerne als Zahlmeister ihrer wirtschaftlichen Desaster heranziehen möchten! Merkels (noch) Außenminister Gabriel kündigte die Bereitschaft Deutschlands nach dem BREXIT und Ausscheiden Englands aus der EU zu höheren Zahlungen in den EU-Topf vorsorglich schon einmal an. Wir haben ja Geld im Überfluss! Wie will denn ausgerechnet die Kanzlerin, die sich immer des Wohlwollens der jeweiligen US-Präsidenten im Amt gewiss sein konnte, da sie deren Bevormundungen widerspruchslos hinnahm und bei dem US-Spionagewahn bis zur Selbstverleugnung vor dem Intellektuellen US-Präsident Obama kuschte, gegenüber dem ungehobelt wirkenden und geschichtlich unbeleckten Trump sich mit klarer Kante durchsetzen können!

Die wenigen Gemeinsamkeiten Merkels mit Trump in Bezug auf den ersichtlich mangelnden Tiefgang beider Politiker reichen nicht aus, um auf einer Ebene zu agieren, denn Trump hat den größten militärischen Hammer, der alleine mit 12. Flugzeugträgern mitsamt diversen Trossschiffen, zusammen mit der Macht des schwindsüchtigen Dollars immer noch alle Welt beeindruckt und bei vielen Staatenlenkern zu mittelalterlich höfischen Kratzfüßen führt, denen sich aber immer mehr Staaten wie Russland und China verweigern.

Kanzlerin Merkel hat für mich einfach nicht das Rüstzeug, um als eine sichtbar ausgebrannte Regierungschefin, der westlichen Welt als Führungsfigur und Leitbild vorzustehen. Bevor Kanzlerin Merkel sich in einer solchen Verantwortung auch nur wähnt, möchte ich ihr die Frage stellen, wer ihre Politik der Vergangenheit denn eigentlich bezahlen soll und stelle ihr dann zugleich die Frage nach der Rechnung zu den letzten 12 Jahren, in denen sie die Zertrümmerung der europäischen Vertragskultur zuließ, 1,8 Millionen Flüchtlinge in unser Land entgegen aller deutschen und europäischer Gesetzte hereinließ und unsere innere Sicherheit aufs Spiel setzte, ohne Not unsere Bevölkerungsstruktur durch die Fertilitätsrate, der zu uns Flüchtenden infrage stellte, und unsere Spar- und Altersvorsorgen einer Politik der EZB, der europäischen Zentralbank billigend unterordnet, welche sich nicht mehr der Geldwertstabilität, sondern dem Erhalt des maroden Euroraums verpflichtet fühlt.

Wem fühlt sich die deutsche Kanzlerin durch ihren Eid verpflichtet? Diese Frage zu stellen ist eigentlich unverständlich, schaut man auf das Regierungsamt, welches Frau Merkel bekleidet. Doch äußerte sie sich seit den Millionen zu uns in unser Land von ihr eingeladenen Migranten des öfteren so, dass doch erhebliche Zweifel darüber bestehen, wen die Kanzlerin als deutsches Volk betrachtet und wer sich als hier beheimatet verstehen kann.

Das ist nach ihrem Verständnis jeder, der sich auf der Flucht aus Angst um Leib und Leben über die Grenzen des Schengenraums hinweg zielgerichtet ohne Herkunftsnachweise wie Pässe, Deutschland als neues Heimatland ausgesucht hat. Diese werden dann mit größtem finanziellem Aufwand hier beherbergt und alimentiert, in deutscher Sprache unterrichtet um diesen mit den hier seit Generationen lebenden dann in Rechten und Pflichten gleichzustellen. Dummerweise begreifen die meisten der Migranten nur ihre Rechte und eben nicht ihre daraus erwachsenden Pflichten.

Da 90% derer, die nun egal wie hier sind, einfach nur da sind und keinerlei beruflichen Chancen haben, kosten diese Menschen unter dem Strich den Bund und die Bundesländer mindestens je 20 Milliarden Euro im Jahr, zusammen also 40 Mrd. pro Jahr! Von den Kostensteigerungen in den Kommunen ganz zu schweigen.

Wir können nur vermuten, dass es eines der Ziele Kanzlerin Merkels sein könnte, angesichts der deutschen Demografie, der durch immer unsicherer werdende Zukunftsperspektiven lahmenden Fertilitätsrate von üppigen 1,5 Kindern pro Paar, die Zahl derer, die auf deutschem Boden leben konstant zu halten. Denn mit jeder Generation halbierte sich doch schon seit den Babyboomjahren, also seit Jahrzehnten die Zahl derer, die zu Eltern werden können!Und es sieht nicht danach aus, dass sich dieser Zustand künftig ändert. Doch wie soll künftig denn ein anderes Deutschland mitten in der Struktur der in Jahrtausenden gewachsenen Nationalstaaten aussehen? Wie Brasilien, oder die USA, mit allen religiösen wie ethnischen Verwerfungen und Spannungen?

Übersieht Frau Merkel geflissentlich die unterschiedlichen Kulturen, die eben nicht in unser christlich geprägtes Land so einfach, ohne den Zorn der wirklich Einheimischen zu riskieren, zu integrieren sind, zumal diese künftig auf dem Arbeits-Wohnungsmarkt und in den Sozialsystemen, dort ohne finanzielle Beteiligung als Konkurrenten wahrgenommen werden und das auch sind.

Wenn wir dem türkischen Präsidenten Erdogan zu einem Punkt ruhig einmal richtig zuhören sollten, so ist es seine Aufforderung an seine „Landsleute in Deutschland und Europa“ sich kräftiger zu vermehren, um damit die dekadenten Europäer auf ihrem eigenen Kontinent zur Minderheit zu machen. Hört, hört, der Erdogan will das ohne Kampf nachholen, was alle Sultane vor im nie geschafft haben. Gelle, Nachtigall, ich höre dir tapsen;-)

Viele, viele Deutsche befürchten einen schleichenden Bevölkerungsaustausch mit einer schleichenden Erosion unserer Kultur und Werte und einer ebenso schleichenden Anpassung unserer Gewohnheiten und Lebensart an die, die ungebeten (Merkel ausgenommen) zu uns kamen und orientieren sich nach der Partei, die diese Sorgen wenigstens einmal aufzeigt, wohl aber kaum in die Verantwortung kommen wird, diese Sorgen den Deutschen zu nehmen. Aber immerhin.

Es wird sich bei den nächsten Wahlen zeigen, wie groß der Deutschen Sorgen sind. Dass im September 2015, als unsere Grenzen aufgegeben wurden, ein Staatsversagen ungeheuren Ausmaßes stattgefunden hat, begreift wohl ein jeder, der diesen Exodus nach Deutschland hinein ungläubig verfolgte. Die Angst der Regierenden in Berlin zu dieser Zeit wird in einem kürzlich neu erschienenen Buch in dem Bestseller "Die Getriebenen" von Robin Alexanders eindrucksvoll beschrieben, denn die Angst vor schlechten Bildern zurückgewiesener Flüchtlingen an den Grenzen Deutschlands lies die Regierung Merkel in Berlin europäische und deutsche Gesetze quasi zur bloßen Makulatur werden.

Der Rechtsstaat kapituliert seitdem ununterbrochen vor den sich ständig neu auf tuenden Problemen mit Menschen, die zu uns kamen, aber hier kaum ein auskömmliches Leben führen werden. Die in Millionenzahl auf Dauer alimentiert und beherbergt werden müssen und kulturell nicht in der Lage sind, sich unserer Lebensart anzupassen, folglich sich in den für sie gebauten Wohnsiedlungen konzentrieren und dort Gettos bilden werden, von denen dann jede Art von Kriminalität ausgehen wird. Nach den kommenden Bundestagswahlen wird das ganze Ausmaß der uns allen von Merkel zugemuteten Problemen in allen Bereichen offenbar. Man kann eine Bevölkerung einige Zeit im Unklaren lassen, aber nicht für immer!

Einer Politikerin, die es zulässt, das die europäischen Verträge permanent relativiert und pulverisiert werden, um den Schuldenstaaten Europas entgegen den Vertragsbestimmungen, auf Kosten unserer Sparguthaben und deutscher Steuerzahler hilfreich zu sein, die deutsche und europäische Gesetze zuhauf bricht, Millionen fremder Menschen uns förmlich aufoktroyierte, ohne die Folgen zu bedenken und zur Minderung dieser Folgen mit einem Despoten wie Erdogan paktiert, seine an uns und an sie persönlich gerichteten Beleidigungen derart relativierend hinnimmt und seinen Wahlkampf hier bei uns nicht unterbindet, der quasi aus „Freilandhühnern, Hühner für Käfighaltung machen will“ und die Freilandhühner vor Begeisterung über dieses Vorhaben auf deutsche Straßen gehen dürfen und so die deutsche Bevölkerung beunruhigen, spreche ich jegliche Fähigkeiten ab zu einer Führungsfigur des Westens werden zu dürfen! Doch wer steht als Nächster oder Nächste bereit für weltweite Verantwortung? Zugegeben, das ist eine Frage, die einen heutzutage schier verzweifeln lässt!

Heiner Hannappel
Koblenz

Namen: Merkel, Kanzlerin, Trump, Hannappel, Schulz

Meine Homepage auf Fortunanetz...

Zum Herunterladen/Drucken: Artikel des Tages



Permalink: http://www.fortunanetz.de/tageskomments/2017/Maerz/Maerz26.php







Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können...





Vielen Dank für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit.
Wenn Sie mögen, empfehlen Sie uns bitte weiter.


Verwandte Webseiten:        

Querschuesse
Der Macroanalyst
MMNEWS
Zurück...