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Kommentar: 07. 06. 2016: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Globaler Klimawandel in Natur und Politik!



Jeder sieht es, jeder spürt es, dass ein Wandel um unseren Globus stattfindet. Ob es die kleinen Pazifikstaaten sind oder Bangladesch oder auch die Niederlande, alle nehmen zu Kenntnis, das der Meeresspiegel ansteigt. Weltweit extreme Unwetter, extreme Trockenheiten mit Feuersbrünsten, die große Landstriche heimsuchen. Zurzeit erleben wir in Europa explizit in Deutschland Wetterkapriolen, die wir, die Kriegs- und Nachkriegsgeneration so noch nie erlebten.

Ja, es gab Unwetter und Wetterlagen, die wir Landregen bezeichneten, der tagelang anhielt und uns Kinder nervte. Aber es gab feste Jahreszeiten mit ihren typischen Eigenschaften, auf die man sich einstellen konnte. Und heute? Schaut man auf die letzten Monate besonders auf den verkorksten Mai und die ersten Junitage, die mit regionalen Katastrophen einhergingen, hat man für die dialektische Beschreibung der Meteorologen, denen auch noch der letzte Fitzel Statistik fehlt, um die Katastrophe die wir, als solche empfinden und erleben, als Katastrophe einer Klimawandelfolge zu bezeichnen. Als hätten die Wettervorhersagezunft einen Maulkorb von denen erhalten, die auf den Weltklimakonferenzen ihre in Ergebnissen erfolglosen Schwatzrunden mit schöngefärbten Abschlussdokumenten als grandiose Erfolge darstellten.

Die Natur weltweit interessiert dieses Geschwafel der Regierenden nicht, sondern diese bastelt an einem neuen Gleichgewicht, da wir superklugen Menschen das alte, indem wir entstanden sind, aus Egoismus und Gier mutwillig zerstören. Wir erleben gerade die ersten wirklichen Folgen unserer Sünden der Vergangenheit und des Heute.



Balance

Der Mensch verblendet von Gier und Haben
vergaß, dass auf Erden nur die Natur hat das Sagen!
Verstört schaut nun der Mensch, ohne zu begreifen,
wie auf Erden seine Fehler reifen.
Der Flüsse Schmutz, des Meeresspiegels Steigen,
ist nun nicht mehr zu verschweigen.
Es ist nun nicht mehr zu übersehen
wie niedrig schon bei Sturm die Ufer stehen.
Wir haben die Balance verloren,
so klingt es schrill in allen Ohren.
Doch, was so laut Balance heißt,
geschieht im Stillen und ganz leis.
Seit Milliarden Jahr die Natur Balance übt,
des Menschen Tun sie sehr betrübt.
In der Menschheit innerstem Kern,
fehlt die Balance, ist doch so fern.
Dieses im Menschen gestörte Gleichgewicht,
ständig aus Gier der Natur Gesetze bricht.
Schon der Lüfte Sauberkeit vom Menschen bestimmt,
er auch dem Wasser seine Reinheit nimmt.
Ehe der Mensch dies nun alles begreift,
in der Natur schon eine andere Balance reift.
Vom Menschen geschaffene Fakten diese nun nimmt
und ihr Gleichgewicht jetzt neu einstimmt.
Bald der Mensch dieser neuen Balance gegenübersteht,
ein Hauch seiner Endlichkeit im dann entgegenweht.
Je mehr man der Natur, ihrem Plan widerspricht,
je mehr die Natur nun mit dem Menschen bricht.
Durch diese Balance bald etwas neu entsteht,
was der Menschheit Lebensgrundlagen verweht.
Jahre in Milliarden werden so noch vergehen,
so auf Erden noch viel Schönheit zu sehen.
Doch ohne den Menschen, dem eitlen Thor,
er kommt in dieser Zukunft gewiss nicht mehr vor!

Von Heiner Hannappel



Gleichzeitig erleben wir aber nun auch die Folgen weltweiter Veränderungen in den Kraftlinien der Ökonomien und Kontinente untereinander. In der Politik ein Wandel von friedlicher Ko-Existenz in eine weltweite Crashsituation, nach der Auflösung der Sowjetunion und der Konfrontation im „Kalten Krieg“ mit der Akzeptanz der USA als unipolare Weltmacht, die sich für die Stabilisierung des Weltfriedens alleine zuständig fühlte, da sie den größten militärischen Hammer besitzt.

Wir erleben eine weltweite Vergewaltigung der Menschheit durch Konzerninteressen und das dahinterstehende Kapital, welches zu Gewinnmaximierung die Löhne in den Staaten untereinander in eine Konkurrenz bringt, die in der Eurozone z. B. In eine Lohnspirale nach unten mündet, da die Staaten mit nun einer einheitlichen Währung gegeneinander nicht mehr auf oder abwerten können.

Das war politisch geplant und gewollt und alledem will man nun auch noch mit TTIP und TISA die Krone aufsetzen, was zwingend zu einer weiteren Erosion der Löhne und ganztägiger Beschäftigungsverhältnisse führen wird. Wenn aber TTIP und TISA scheitern sollten, was aber bei der US-hörigen EU Truppe nicht anzunehmen ist, läuft dann alles über das schon ausverhandelt CETA-Abkommen mi Kanada als Einfallstor in die Interessenwelt Europas.

Es ist doch schon heute so, dass Teilzeitbeschäftigte ihren Tag nicht mehr planen können, da diese willkürlich für die wenigen zu leistenden Stunden rund um den Tag auf Abruf parat stehen müssen. Deutschland, mit seinem in Europa größten Teilzeit- und Niedriglohnsektor zwingt seinen Nachbarn mit diesen Dumping-löhnen eine Anpassung auf, die z. B. in Frankreich dessen Menschen nun schon seit einigen Wochen wütend auf die Straßen bringt.

Und der deutsche Michel verschläft behaglich die Deformierung seiner Altersvorsorge und Renten durch die EZB-Niedrigzinspolitik, die von allen Eurostaaten stillschweigend geduldet wird, um an billige Refinanzierungen zu kommen. Das wiederum so lange, bis er als Bittsteller vor den Amtsstuben steht, in denen dann später gut versorgte Beamte darüber entscheiden, ob er ein wenig hungern oder frieren darf.

Wir erleben in Europa eine Gilde von führenden Politikern, denen die Fähigkeit zur Führung einfach fehlt. Kanzlerin Merkel suggerierte Führung, nun merkt jeder, dass nur Machterhalt dahintersteht und da unterscheidet sie sich nicht von ihren Kollegen. Objektiv gesehen ist es um Merkel einsam geworden. Geführt werden will von ihr keiner mehr. Führen wollen nun angesichts des durch Merkel entstandenen Vakuums alle in Europa, ohne jedoch die Substanz dafür zu besitzen, die Merkel durch Deutschlands noch florierende Ökonomie hinter sich wusste.

Europa ist nun auch durch die von Kanzlerin Merkel hervorgerufene Flüchtlingsproblematik tief gespalten, bis ins Mark moralisch beschädigt und durch diese Geisterfahrt der Kanzlerin sicherheitspolitisch auf das Höchste gefährdet.

In Deutschland werden die finanziellen Folgen durch 1,5 Millionen zu uns geflüchteten Menschen und die Vorfälle in den Flüchtlingsunterkünften von Politik und Medien kleingeredet. Nur die offensichtlich nicht zu vertuschenden Auswüchse wie in Köln finden mediale Beachtung. Diese ad hoc Alimentierungen und Beherbergungen von 1,5 Millionen Menschen, werden Deutschland mit ca. 50 Mrd. Euro jährlich, an den Rand seiner Möglichkeiten bringen und seinen Bürgern mit verdeckten Steuern und mit Sozialkostenerhöhungen mehr abverlangen, als es zu leisten imstande ist. Man schaue auf die Verwüstungen durch die Unwetter in ganz Deutschland, die in die Milliarden gehen werden und den Kostendruck auf die Länderregierungen weiter erhöhen wird. Die Regierung Merkel, die durch ihr unbedachtes Vorgehen in der Flüchtlingsfrage Milliardenkosten verursachte, lässt durch ihren Finanzminister kundtun, dass die Regierung nicht der Ausputzer für die Kostenlage der Länder bei den Flüchtlingen ist. Das ist schon starker Tobak, denn die Regierung, ist nicht der Ausputzer, sondern Verursacher von 1,5 Millionen von uns ad hoc zu alimentierenden und zu beherbergenden Menschen!!!

Hinzu kommt noch, dass der Deal Merkels mit Erdogan auf immer wackligeren Füssen steht, da dieser von Böhmermanns Unsinn und der seit einem Jahr verschobenen nun zur Unzeit beschlossenen Armenienresolution des Bundestages unberechenbar reagieren wird. Was soll dieser realpolitische Unsinn, denn andere Staaten taten das doch auch nicht? Die Politik des Verschiebens fällt diese Kanzlerin in immer kürzeren Abständen auf ihre Füße und keiner traut sich, ihr das einmal deutlich zu sagen. Die AfD braucht nur klug abzuwarten, um bei den nächsten Wahlen die Ernte einzufahren. Aber beherrscht sie das kluge Abwarten über eine so relativ große zeitliche Strecke?

Unübersehbar gewinnen national geprägte Parteien in Europa immer größeren Zuspruch, da die etablierten Parteien den Anforderungen einer klugen weitsichtigen Politik nicht gerecht wurden, wie in Frankreich, Holland, Deutschland, Polen Schweden, Dänemark, Finnland den baltischen Staaten, Ungarn, England droht der Brexit.

Die europäische Idee ist in allergrößter Gefahr und ist mit dem Sprengsätzen Euro, überschuldeter Staaten und Banken und mit dem der Flüchtlinge eigentlich nicht mehr überlebenstüchtig. Zudem könnte durch Regierungsübernahmen in Frankreich durch Marine Le Penn, in Spanien durch die Podemos von Iglesias, die ganzen fragwürdigen institutionellen Gebilde der EU in sich zusammenfallen, da Marine Le Penn als französische Präsidentin den Euro nicht mehr akzeptieren will. Deshalb geht Panik in Europa um!

Als wären diese Probleme noch nicht genug, haben wir in dem US-Präsidenten Obama nun endgültig eine Lame Duck im Amt, die nichts mehr bewegen kann und sich dem Druck des amerikanischen militärischen Rüstungskomplexes nicht mehr erwehren kann. Keiner weis in Washington noch, wer das Sagen hat und die Richtlinien der US Politik bestimmt. Es sei denn, man ist schon immer misstrauisch gewesen und bemerkte, dass die US-Regierungen schon immer die Interessen der Wirtschaft und des dahinterstehenden Kapitals bedienten, wie auch die nur wenigen Banken gehörende US-Zentralbank FED.

v Wir erleben, dass weltweit der Reichtum einiger Weniger zulasten der Mehrheit eklatant zunimmt und keine Regierung die Macht besitzt, diesem unheimlichen Treiben grenzenloser Gier ein zu Ende setzen, da alle Regierungen mit der Macht des Geldes kooperieren und so auch korrumpierbar sind.

Wir erleben, dass diesem militärischen Rüstungskomplex der USA an einem Frieden in der Welt nicht gelegen sein kann, denn nur Unfrieden lässt seine Kassen klingeln. Vor diesem Hintergrund sind auch die Anstrengungen der US-Regierung zu verstehen Russland wieder für die NATO zu einem Feindbild aufzubauen, für das es dann wieder nötig ist, die Militärausgaben zu erhöhen, was wiederum zu Einkäufen in Milliardenhöhe von Militärgütern aller Art bei den Rüstungsindustrien führt.

All diese „schönen Waffen“ müssen ja auch ausgetestet oder ausprobiert werden. Und wenn dann wie im Vorderen Orient das Schlachtfeld dafür bereitet wurde, indem kaum noch ein Staat aufgrund der US-Destabilisierungen eine kraftvolle Struktur hat, haben wir eben dort heute solche Apokalypsen. Einem durch welche Gründe auch immer destabilisierten Europa könnte nach Jahrzehnten des Friedens ein Ende desselbigen drohen.

Passen wir also auf, denn wir leben in Zeiten eines vom Menschen verschuldeten globalen Klimawandels der Natur und dem Verhalten ihrer Kinder, die anscheinend nicht mehr wissen, was sie tun.

Heiner Hannappel
Koblenz

Stichworte: Merkel, Wahlen, Eurokrise, Griechen-und Flüchtlingskrise, Vertrauensverlust.

Namen: Kanzlerin Merkel, Hannappel

E-Mail: heiner.hannappel@gmx.de

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