Eurokrise täglich neu - verständlich erklärt

Fortunanetz investigativ

Wirtschaft täglich neu

Ihr Informationsportal mit Daten, Fakten, Hintergründen zu Euro, ESM und Finanzkrise.
Kommentare zu Politik und Wirtschaft auf über 1000 Webseiten präsentiert.
Schach den Eurokraten
   
     Kontakt       Impressum
Fortunanetz-Archiv






Diese Seite hat schon 728 Aufrufe


Kommentar: 15. 02. 2016: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Die Münchener Unsicherheitskonferenz 2016!



Die Lunte brennt und selbst dreißig Regierungschefs und ca. 70 Außen- und Verteidigungsministern gelang es nicht, diese auch nur vorübergehend auszutreten. Von einer nachhaltigen Entfernung der Zündschnur war schon gar nicht mehr die Rede. Es brennt lichterloh im Nahen Osten und die geballte Anwesenheit so vieler Entscheider vermochte es nicht, dem „IS“ seinen größten Wunsch, einen großen Krieg in dieser Region, auszuschlagen.

Mittlerweile verselbstständigt sich das Geschehen in, und um Syrien herum und die Türkei schießt entgegen dem Völkerrecht ohne Kriegserklärung auf fremdes Staatsgebiet, auf Syrien und dabei wird es nicht bleiben, da von der Türkei und den Saudis ein Einfall in Syrien angedroht wurde. Saudi Arabien hat schon Flugzeuge in die Türkei entsendet! Mit allen sich daraus ergebenen Folgen von Bündnisverpflichtungen ist dieser Zustand als der Supergau anzusehen, den alle befürchten und vermeiden wollten!!! Die Karten in Nordafrika und darüber hinaus werden neu gemischt und die EU, uneinig wie nie zuvor, hat keine Trümpfe mehr in den Händen, da in der Vergangenheit alle verspielt wurden.

Ernste, versteinerte Gesichter von Russen und Amerikanern, Deutschen, Franzosen und Engländern, besonders die der machtlosen Vertreter der EU. Beschwörende Statements, Abmachungen mit einer Halbwertzeit von Stunden, Hilflosigkeit allerorten und die Zeit rennt und rennt dahin, ohne dass sich die Verantwortlichen dieses undurchschaubaren Gewirrs von Interessen und Animositäten auch nur einen Wimpernschlag nähergekommen sind.

Die Münchner Sicherheitskonferenz, immer ein Hort des Austauschs und besseren Verstehens wurde zu einer lähmenden Veranstaltung des Unvermögens aller Beteiligten, eine drohende, unkalkulierbare Eskalation in Nah-Ost zu vermeiden! Die Zeit rennt und rennt den offensichtlichen Verlierern, die das aber nicht wahrhaben, wollen davon, also denjenigen die diese Desaster mit inszeniert haben und die Büchse der Pandora trotz aller Warnungen in Nah-Ost öffneten, den Amerikanern, Engländern und Franzosen. Die USA und deren Petrodollar-Verbündete, Saudi Arabien, die Golfstaaten und auch die Türkei, haben die Übersicht verloren. Russland, dem selbst von den USA bescheinigt wird, einen guten Job in Syrien zu machen, ist mit Syrien und Iran im Begriff, zumindest die Staatlichkeit Syriens als Rumpfstaat wieder herzustellen.

Wir erleben im Nahen Osten zunehmend sogenannte „failed states“, also die Auflösung ganzer Staaten, mitsamt ihren innerstaatlichen Strukturen z. B. Libyen ,Irak, Jemen, Mali, selbst Ägypten ist ohne Hilfe von außen nicht lebensfähig und immer noch Syrien. Der Libanon und Jordanien werden durch Millionen Flüchtlinge fast destabilisiert und geben zu Sorgen Anlass. Russland hat ein Konzept um wenigstens die Staatlichkeit Syriens auch im eigenen Interesse, was seine strategische Mittelmeerbasis Tartus betrifft, zu erhalten. Seine hilflos agierenden Gegenspieler des Westens schafften eine Befriedung Syriens in den letzten 5 Jahren nicht, obwohl Russland seine Hilfe schon 2012 anbot. Zu dieser Zeit hätte der Krieg in Syrien schon zu Ende sein können!

Spätestens in 14 Tagen ist Syriens Assad mithilfe Russlands der vorläufige Gewinner dieses Bürgerkrieges, der für diesen vor dem Eingreifen Russlands schon verloren schien.

Inklusive Aleppos, wo die Rebellen in einer hoffnungslosen Lage sind, weitet der syrische Präsident seinen Machtbereich in seinem Land wieder aus, auch um eventuell wieder an seine Ölfelder mit den damit verbundenen Geldflüssen heranzukommen und um die Versorgungslinien des “IS“ und der Aufständischen aller Couleur über die Türkei zu unterbinden. Der Türkei läuft deshalb für ihre Machtspielchen die Zeit rasend schnell davon und es ist zu befürchten, dass in allernächster Zeit von dem türkischen Präsidenten Erdogan Unglaubliches ausgeht.

Nun könnte Präsident Assad Weitsicht zeigen, indem er eine Generalamnestie für diejenigen erlässt, die kampflos die Waffen strecken, um weitere Zerstörungen der syrischen Städte und Dörfer zu vermeiden! Spätere Wahlen werden zeigen, wem das geplagte syrische Volk zutraut, den Staat wieder aufzubauen. Solange die Mittelmeerbasis Russlands nicht gefährdet ist, unterstützt Russlands Putin jeden Wahlgewinner und wäre somit weiterhin ein vertrauenswürdigerer Makler für weitere Problemlösungen in Nahost als der Westen und nicht nur dort.

Soweit, so gut, wären da nicht noch die kleinkarierten Animositäten der USA und ihrer europäischen Jasagern, die Russlands Putin diesen Erfolg aber auch gar nicht gönnen und in gekränkter Eitelkeit doch noch meinen, in Syrien das Ruder zu ihren Gunsten, was das auch immer sein mag, herumzureißen, auch wenn das diesen unseligen Bürgerkrieg weiter verlängert und in eine größere Auseinandersetzung münden kann.

Genau an diesem Punkt steht nun eine verwirrte, ratlose westliche Welt, eine Welt, deren Werteorientierung ins Perverse abgeglitten ist, und zwar derartig, dass sie noch nicht einmal Willens war, rechtzeitig in den Flüchtlingslagern rund um Syrien genügend gedrucktes Geld zur Verfügung zu stellen, um den Menschen in der Nähe ihrer Heimat ein würdiges Überleben zu sichern! Für die gewissenlose Bankenwelt wurde immer mit größter Selbstverständlichkeit genug Geld in Billionenhöhe bereitgestellt, da diese sich als systemrelevant bezeichnete. Und in und um Syrien herum hungern die Menschen!

Ist der Frieden in Nah-Ost nicht systemrelevant? Reichen 470.000 Tote und Abermillionen zu uns flüchtende Menschen denn nicht aus, um endlich mal zur Vernunft zu kommen um so eigene strategische Interessen, die doch nur zur weiteren Befriedigung der Gier nach Macht und Einfluss dienen, im Interesse der geschundenen Syrer hintanzustellen?

Nein 470000 Tote reichen nicht aus, denn schon rüsten sich die Türkei, die selbst einen Bürgerkrieg im eigenen Lande brutal austrägt und Saudi Arabien, um militärisch in Syriern völkerrechtswidrig einzumarschieren und fangen an (14.2.2016) auf die Kurden in Syrien zu schießen! Dass beide Staaten hier mit Russland in Konflikt kommen, stört diese nicht in ihrer grenzenlosen Verblendung. Und wenn russische und türkische Kampfmaschinen sich gegenseitig vom Himmel schießen, oder vom Boden abgeschossen werden und diese Eskalation dann den NATO-Bündnisfall schafft, stört dies die Wirrköpfe in Ankara und Riad scheinbar auch nicht. Die Türkei ist ein NATO-Land!

Russlands Putin weiß das alles und er ist hier der Besonnenere, der obendrein ein Konzept hat. Ohne das Eingreifen Russlands in Syrien wären heutige Verhandlungen in Genf und München gar nicht erst möglich gewesen. Wie wurden diese Verhandlungsmöglichkeiten von der westlichen „Wertegemeinschaft“, die ohne ein tragfähiges, auch die russische Sichtweise akzeptierendes Konzept in die Verhandlungen ging, verzettelt.

Glaubt man seitens des Westens allen Ernstes, dass, wenn Syriens Assad vertrieben wäre, der „IS“ diesen Raum nicht ausgefüllt hätte und Russlands einzige Militärbasis am Mittelmeer garantieren würde. Stünde Syrien ohne Assad besser da? Wer sollte denn an seiner Stelle agieren? Assad hat immer noch einen Großteil der Bevölkerung, deren Interessen er vertritt, auch die der Christen, hinter sich! Als Nächstes wäre doch dann der schwache Libanon dran gewesen, dann das kleine Jordanien und dann würde der „IS“ vor den Toren der Atommacht Israel stehen, dessen Strategie für Kriege zwischen regulären Staaten ausgerichtet ist, welches aber keine räumliche Tiefe besitzt, um sich im Land zu verteidigen, oder in Not geraten nicht einmal wüsste, auf wen es seine Atomwaffen richten soll. Israel wäre also gezwungen, präventiv seinen Nachbarn zu helfen, um einen Puffer zur eigenen Grenze zu erhalten. Hier wirkt das Handeln Russlands geradezu positiv zu der Sicherheitslage Israels. Die Kooperation Israels in seinem und dem benachbarten Luftraum mit Russland spricht Bände!

Was in dieser hochgefährlichen Gemengelage im Nahen Osten niemals eintreten durfte, tritt aber nun ein, denn der „IS“ hat es geschafft, ganze Staaten mit regulären Armeen gegen sich und diese gegeneinander zu Kriegshandlungen zu provozieren, die dann wieder einmal zu Stellvertreterkriegen führen wie zu Zeiten des Kalten Krieges, den wir schon in der Mülltonne der Geschichte sahen.

Wir stehen kurz vor einem vom „IS“ und den aufständischen Rebellen, den von den USA unterstützten Al Kaida nahen al Nusra Terroristen asymmetrischen, und von den beteiligten Staaten in Nah-Ost regulär geführten Krieg, deren doppelte Risiken unkontrollierbar werden und die Großmächte USA, England Frankreich, die EU einerseits und Russland andererseits in einen veritablen Konflikt hineinziehen können!

Wer überschaut denn noch die Konfliktlinien in dieser gebeutelten Region?

Türkei intern und extern gegen Kurden. Kurden und Peschmerga gegen den „IS“. Kurden gegen den Irak und Syrien, da sie einen eigenen Staat haben wollen. Iran gegen „IS“ und die von den USA unterstützte al Nusra/Al Kaida. Die Hisbollah, vom Iran unterstützt gegen Israel und aufseiten Syriens gegen den „IS“. Israel gegen die Hisbollah im Gazastreifen, Libanon und Syrien. Im Irak Schiiten gegen Sunniten und Salafisten. Im Jemen bomben die Saudis gegen Aufständische, des herrschenden Regimes. Aus dem Gazastreifen droht für Israel der nächste Waffengang. Blicken sie liebe Leser da noch durch? Die vor den Bomben Flüchtenden schon, die kommen nämliche zu uns und das sind nicht nur Ärzte, Ingenieure und Fachkräfte.

Und in diesem Gestrüpp widerstreitender Interessen will der Westen als Teil des Problems den Überblick behalten, den er beim Zündeln und Aufheizen in dieser Weltregion erwiesenermaßen verloren hat?

Die sich als eigentlichen Ursprung und Wächter des Islams ansehenden Wahhabiten in Saudi Arabien, die das von den Engländern etablierte und von den USA gestützte Königshaus „Saud“ am liebsten verscheuchen wollen, sind gegen alle anderen Ausprägungen des Islams, wie Schiiten, Alawiten usw. Selbst die Sunniten müssen sich der abstrusen Gedankenwelt des Wahhabiten-Ablegers, den Salafisten beugen.

Dumm, extrem dumm ist allerdings, dass der größte Teil des Islams aus Sunniten besteht, auch das bislang unauffällige Indonesien, wo die Salafisten oder ihre Ableger auch schon Wühlarbeit betreiben, um einem gemeinsamen Kalifat näherzukommen. Russland hat auch 20 Millionen Sunniten innerhalb seiner Grenzen! Das beunruhigt.

Ein gemeinsames Kalifat, welches alle islamischen Regionen des ganzen Nahen Ostens, inklusive Saudi Arabiens und des Irans beinhaltet und vereint, ist das eigentliche Ziel der Wahhabiten Saudi Arabiens, was für alle, säkularen Staaten, in denen eine Trennung zwischen Religion und Staat herrscht, gleichzeitig bedingungslose Unterwerfung und Rückschritt ins Mittelalter des 14. Jahrhunderts bedeutet.

Deshalb auch die sinnlosen Zerstörungen von Kulturdenkmälern, die Tötung Andersdenkender innerhalb des Islams, wie auch die massenhafte Ausrottung von religiös anders ausgerichteten Muslimen, Jesiden und Christen, wenn diese keinen Tribut zahlen können oder wollen!

Welch eine Wahnvorstellung, eine ganze Religion nach einem wahhabitischen Dogma ausrichten zu wollen, welch ein Größenwahn zu glauben, dass das die Welt akzeptiert! Dieser Größenwahn richtet sich gegen alle säkularisierten Staaten des Islams weltweit. Denn der Wahhabismus/Salafismuss betrachtet sich nicht nur als Religion, sondern als ein Gesellschaftssystem, welches alle Lebensbereiche mit religiösen Gesetzen durchdringen und dominieren will.

Vor diesem Hintergrund ist leider deutlich zu erkennen, dass die säkularisierte Türkei Kemal Atatürks, unter dem Staatschef Erdogan sich von der bisherigen säkularen Ausrichtung der Türkei zu einer mehr islamisch geprägten Gesellschaftsstruktur hin verändert.

Will Erdogan sich dem Zorn dieser salafistischen Strömung des Islams als noch säkularisierter türkischer Staat mit einer Hinwendung zur selbigen entziehen, oder strebt er letztlich die Führung eines von ihm gelenkten Kalifats an? Letzteres scheint eher der Fall zu sein, denn als Sultan geriert er sich doch schon längst. Deshalb auch die unverhohlene unverständliche Nähe und Unterstützung der Türkei zum „IS“.

Welch eine Fehleinschätzung von Erdogan und dem saudischen Königshaus, denn sie unterstützen mehr oder weniger klammheimlich ihre eigenen Schlächter!

Schauen diese denn nicht auf die desolaten Zustände in Libyen und Irak. Und jetzt auf das säkulare Syrien, dem sie im Interesse des „IS“ den Garaus machen wollen.

Dieser „IS“ kann kein Verhandlungspartner für die westlich geprägte Zivilisation sein, deren Untergang er betreibt. Selbst der gemäßigte Islam, konsequent gelebt, ist mit der westlichen Lebensart nicht kompatibel, da er diese lediglich toleriert und doch letztlich ablehnt, was aber auch in umgekehrter Richtung gilt.

Die von der Bundesregierung herbei gebetete, wie auch nicht schlüssig durchdachte Integration von Millionen Bürgern islamischen Glaubens ist so jedoch nur im begrenzten Umfang praktikabel, da sich die muslimischen und christlichen Bürger einem gleichberechtigten Nebeneinander beider Religionsformen in der christlich geprägten Umgebung des Okzidents, so auch Deutschlands fremd gegenüberstehen, was durch die Flut von Millionen Asylanten und Scheinasylanten nicht leichter werden wird.

Da die Muslime die Gesetze des Islams, den sie je nach Religionsschule egal wo sie leben, strikt ausleben sollen, den Gesetzen der europäischen Demokratien, so auch der Deutschen vorziehen und deutsche Gesetze im Sinne des Islams notfalls umgehen, wenn nicht gar gegen diese verstoßen, existieren schon seit den ersten islamischen Einwanderern quasi zwei Gesetzesinterpretationen in einem Rechtsraum. Dieser deutsche Rechtsraum wird schon beim gesetzeswidrigen millionenfachen Übertritt der Flüchtlinge beschädigt und einmal in diesen angekommen, zu lasten der Einheimischen und unter Mithilfe unverantwortlicher Politiker in den Führungsetagen Berlins und des Kanzleramtes perfekt benutzt! Ein Unding mit unübersehbaren Folgen!

Wie nahe war die westliche Welt mit Russland 2002 schon beieinander, und wie fern war damals der Kalte Krieg, der von Russlands Putin in seiner Rede im September 2002 vor dem Deutschen Bundestag als beendigt betrachtet wurde.

Hier war die Hand weit ausgestreckt um sie zu ergreifen, aber die USA und ihr Vasall EU wollte Putin Fingerweise über den Tisch ziehen, da sie diesen als zu schwach erachteten. Wie täusche sich doch der Westen. Heute ist Putin vom Westen zum Zar hochstilisiert, der im eigenen Land bewundert wird, mehr als jeder andere Regierungschef des Westens im eigenen Land, gerade und trotz der dämlichen Sanktionen, die Russland von Europa durch die USA aufoktroyiert wurden.

Der russische Premier Medwedew sprach von einem „verdorbenen Verhältnis“ der europäisch russischen Beziehungen und dass Europa keine Einigkeit besitzt. Recht hat er.

Hätte der Westen auf seine Arroganz verzichtet und seit Putins Machtantritt Russland als gleichberechtigten Player im Weltgeschehen behandelt, gäbe es in Syrien und in der Ukraine längst eine Einigung, die allen Interessen gerechter geworden wäre, als die heutigen politischen Desaster und deren Folgen.

Europa kreist um sich selbst, um seine ungelösten Euro und Flüchtlingsprobleme und bekommt dazu nichts mehr geregelt, beide Problemfelder eskalieren zurzeit in bedenklicher Geschwindigkeit.

Weltweit gehen Produktion und Rohstoffpreise zusammen mit den Börsendaten, die sich den Realwerten der Firmen jenseits der Spekulationsblasen, die sich durch die Geldpolitik der Zentralbanken grotesk aufgebläht hatten, in den Keller. Eine gewaltige Geldvernichtung findet unter den Augen der Öffentlichkeit und doch verdeckt statt. Wehe denen, die ihre Aktienkäufe mit Krediten getätigt haben. Wir alle haben darunter dann zu leiden, wenn auch diese Kredite platzen und die Banken gleich mit Bankrott sind. Noch einmal hält das Weltfinanzsystem einen solchen Crash wie 2008 nicht aus, denn heute sind die Risiken ungleich größer!

Derweil irrlichtert die deutsche Kanzlerin vor diesen Hintergründen realitätsfern, beflügelt von längst überholten Hypothesen, hilflos lavierend zwischen den Fronten in Europa und der Türkei und zeigt überdeutlich das auf, was sie seit ihrem ersten Amtsantritt nie hatte, nämlich ein schlüssiges überzeugendes Konzept zur Lösung der Probleme, die durch ihre naive Politik, die fern von ökonomischen und politischen Realitäten ein Versagen schon im Ansatz beinhaltete.

Ende dieser Woche wird der deutschen Bundeskanzlerin wieder einmal deutlich gemacht werden, wie alleine sie auf weiter Flur mit ihrer in dieser Dimension selbst verschuldeten Flüchtlingsflut ist. Dann wird es auch einsam in Berlin um sie werden, da man dann endlich erkennen muss, dass Deutschlands Einfluss in Europa genau sosehr entschwunden ist, wie die Hoffnungen, welche die Europäer auf ein einiges Europa hatten. Es wird auch keine noch so kleine Gemeinschaft der Willigen geben, da keiner noch mehr Flüchtlinge seinem Volk angesichts der Finanzlagen aller Haushalte in ganz Europa zumuten kann, ohne prompt bei der nächsten Wahl abgestraft zu werden.

In Berlin wird Ende der Woche eine Hektik ausbrechen, die alles in den Schatten stellen wird, was in den letzten Tagen und Wochen zu erleben war, denn...... es stehen im März Wahlen vor der Tür, für die Kanzlerin entscheidende Wahlen. Diese Kanzlerin hat Schuld auf sich geladen, nämlich die Schuld Deutschland und Europa mehr geschadet als gedient zu haben.

Heiner Hannappel
Koblenz

E-Mail: heiner.hannappel@gmx.de

Meine Homepage auf Fortunanetz...

Zum Herunterladen/Drucken: Artikel des Tages



Permalink: http://www.fortunanetz.de/tageskomments/2016/Februar/Feb08.php







Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können...





Vielen Dank für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit.
Wenn Sie mögen, empfehlen Sie uns bitte weiter.


Verwandte Webseiten:        

Querschuesse
Der Macroanalyst
MMNEWS
Zurück...