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Kommentar: 12. 10. 2015: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Ich werde bedroht, einfach so!





Seit vielen Jahren schon schreibe ich für Fortunanetz Artikel, die den Eurorrettungswahn in Europa, explizit den der Bundesregierungen von Kanzlerin Merkel kritisieren, ohne dass ich deswegen persönlch angegriffen wurde.

Außerdem schrieb ich für die Rhein-Zeitung Koblenz schon viele Leserbriefe zu den verschiedendsten Themen, welche in Freundeskreisen und im Verbreitungsgebiet der "RZ" positive Resonanzen fanden.

Kanzlerin Merkel:"Wir schaffen das"! Das "Wie"überlässt sie uns!

Seit dieser ungeheure, ungesteuerte Exodus unter Umgehung der Schengener und Dubliner Abkommen, der Asylgesetze der EU und Deutschlands in unser Land stattfindet, schreibe ich auch über diese, uns von unserer Kanzlerin Merkel "Per Ordre die Mufti" verordnete Aufnahmebereitschaft und Solidarität in einer Größenordnung, welche bald den inneren Frieden in Deutschland stören und seine fiskalischen und organisatorischen Möglichkeiten überfordern wird. Sie, die Kanzlerin hält sich seit Jahren nicht an Verträge, Gesetze und an ihren Amtseid, so auch hier wieder nicht an europäische und deutsche Einwanderungs- und Asylbestimmungen! Mehrere Millionen Flüchtlinge werden bald der Status von Hartz4 Empfängern haben! Darf man darüber nicht einmal mehr schreiben?

Zu diesem Thema schrieb ich am 1.6.2015 auch diesen Leserbrief an die Rheinzeitung Koblenz mit längst überholten Flüchtlingszahlen, die meine Sorgen angesichts der heute pognostizierten 1,4 Millionen und mehr rechtfertigen mit folgendem Wortlaut:

Auch wenn es unbequem ist.
Es ist gut und richtig, an unsere Werte und die christliche Solidarität der Deutschen mit Worten zu appellieren. Es ist gut, dass die EU-Kommission nun Vorschläge zur Verteilung der geplagten Menschen auf unseren christlich geprägten Okzident unterbreitet. Aber es sind bis jetzt nur Vorschläge, die von den meisten Ländern abgelehnt werden, da alle wissen, dass alle im Euroraum quasi schon längst pleite sind. Also strömen nach wie vor Zigtausende Menschen künftig in unser Land. Zu den 200.000 des letzten Jahres kommen nach neuesten korrigierten Hochrechnungen noch 450.000 in diesem Jahr hinzu. Ende 2016 werden es fast 1 Million Menschen sein, also 10 kleine Großstädte wie Koblenz, deren zum Teil traumatisierte Menschen hier bei uns erst einmal untergebracht und alimentiert werden müssen, bis sie bleiben dürfen, oder wieder gehen müssen. Menschen, die vor Sozialämtern, Arztpraxen, Krankenhäusern, dem sowieso schon bis zum Zerreißen angespannten Wohnungsmarkt stehen und durch ihre pure Präsenz auf einen von Lohndumping und Zersplitterung der Vollzeitstellen geprägten Arbeitsmarkt Druck ausüben werden, besonders im Niedriglohnsektor. Das aber sind Wahrheiten, die von Politikern und Medien mit schöngerechneten Zahlen von uns ferngehalten werden, um uns zu einer Solidarität zu bewegen, die wir in diesen Größenordnungen als ebenfalls überschuldeter Staat mit ebenso überschuldeten Kommunen aber nicht zu leisten bereit sind! Dass die Städte bei der längst fälligen höheren Bezahlung ihrer Angestellten wie zurzeit bei den Kitas sich querstellen, ist wohl auch auf die Aussichten auf explosiv ansteigenden Kosten für Flüchtlinge zurückzuführen!

Nichts, aber auch gar nichts ist an diesem Leserbrief anstößig oder unseriös, wie mir die Rheinzeitung heute 9.10.2015 bestätigte. Und doch bekam ich am Montag den 5.10.2015 diesen Drohbrief, dessen Text oben steht:



bedroht



Was sind dass nur für kranke Typen egal welcher Coleur, die sich einbilden, auf diese Art die freie Meinungs und Pressefreiheit torpedieren und abwürgen zu dürfen?

Ich schrieb an die Rheinzeitung:

An die Rhein-Zeitung            Koblenz, den 7.10.2015

Liebe „RZ“ Redaktion.

Dieses Schreiben liegt auch seit gestern Ihrem Chefredakteur Herrn Lindner vor.

Dass ich aufgrund meiner Leserbriefe in der „RZ“ am Telefon schon des Öfteren angepöbelt wurde, hatte mich nicht sonderlich beunruhigt, denn da habe ich einfach auflegen können. Doch diese Form der Bedrohung nehme ich nicht so einfach hin!

Vor zwei Tagen habe ich - als Reaktion auf meinen Leserbrief, abgedruckt in der Rhein Zeitung am ca. 2.6.2015 - zu dem Kommentar und Artikel „Wie viele Flüchtlinge sollen nach Deutschland“ auf Seite 2 der RZ vom 1.6.2015 einen anonymen Drohbrief erhalten. 

In meinem Leserbrief ging es um das stark diskutierte Thema der aktuellen Zuwanderung und ich habe meine Sorgen geschildert. Vier Monate später lag dieser Zeitungsausschnitt meines Leserbriefes in meinem Briefkasten, versehen mit der handschriftlichen Drohung:

“Es werden immer mehr! Wir behalten dich im Auge du alter Nazi! Wenn wir genug sind, werden wir dich besuchen!"(Drohbriefkopie anbei)

Ich wollte Sie darüber informieren, denn vielleicht bin ich nicht ihr einziger Leserbriefschreiber, dem es so gegangen ist. Sie wissen als Journalisten selbst, wie bedenklich es ist, wenn die Meinungsfreiheit jetzt mit Einschüchterungen mundtot gemacht werden soll, wo wir doch gerade jetzt beim großen Thema Zuwanderung Diskussion und Gedankenaustausch brauchen, um einen gemeinsamen Weg zu finden. Ich würde mich freuen, wenn Sie dieser Art der Einschüchterung (lokal- oder überregional) journalistisch nachgehen könnten, um auch über diesen Aspekt der aktuellen aufgeheizten Stimmung zu berichten. Denn, wie gesagt, vielleicht ist es noch anderen Lesern Ihrer Zeitung so gegangen, die ihre Meinung und ihre Fragen unter ihrem richtigen Namen öffentlich kundtun - und sich womöglich durch so einen Angst einflößenden Drohbrief tatsächlich zurückziehen.

Ich persönlich werde mich dieser und eventuell weiteren Drohungen nicht beugen und weiterhin Leserbriefe schreiben, jedoch mit einem unbehaglichen Gefühl, wenn ich die erschrockenen Augen meiner Frau beim Lesen dieser Drohung vor Augen habe. Natürlich habe ich bei der Koblenzer Polizei Anzeige gegen unbekannt erstattet, um diese Angelegenheit aktenkundig zu machen. Herauskommen wird dabei jedoch nichts.

Viele Grüße,

Heiner Hannappel

Die Rheinzeitung ist empört und sich bewusst, das dieser Drohbrief ein Angriff auf die Presse und die Meinungsfreiheit ihrer Leserschaft und der Leserbriefschreiber ist und wird diese Situation in Kürze zu einem Thema machen.

Heiner Hannappel
Koblenz

Stichworte: Innenpolitik, Zuwanderung

Namen: Heiner Hannappel

E-Mail: heiner.hannappel@gmx.de

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Permalink: http://www.fortunanetz.de/tageskomments/2015/Oktober/Okt12.php







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