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Analyse: 09. 08. 2014: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Europas vertane Chancen! Teil I/VI



Viel zu wenige machen sich die Mühe, das publizierte Geschriebene und auch das auf den Bildschirmen präsentierte Weltgeschehen zu hinterfragen und infrage zu stellen, denn dazu müsste man ja als kritischer Bürger um die Ecke schauen. Wir betrachten uns als die informierteste Gesellschaft aller Zeiten, was ja auch so stimmen könnte, jedoch nutzen wir nur die falschen, weil bequemsten Informationsquellen. Das ist auch durchaus zu verstehen, da die meisten Menschen so mit der Bewältigung ihrer täglichen Anforderungen derart in Anspruch genommen sind, dass es Ihnen einfach nur an der nötigen Zeit fehlt.

Da aber das Hinterfragen und Recherchieren zu mühselig ist, schaut der Bürger einfach nur geradeaus auf das, was ihm als schöner Schein unserer verwöhnten Gesellschaft im Interesse der Regierenden und der diese wiederum regierenden Interessengruppen von den Mainstream-Medien vorgegaukelt wird um die Party, welche längst zu Ende ist, für alle noch in einem Status quo zu strecken. Zu diesem Ziel werden sogar die Demokratien lästig und deren Institutionen nebst störenden parlamentarischen Rechten geschliffen.

Viele Autoren, auch meine Wenigkeit machen sich mit ihren publizierten Gedanken angreifbar und verletzlich, da man mit dem Geschriebenen und der darin innewohnenden Kritik für unkritische Zeitgenossen zu oft einfach nur lästig ist und so müssen diese sich von Menschen kritisieren lassen, deren Erkenntnishorizont am Flachbildschirm, eventuell auch noch bei der regionalen Tageszeitung endet.

Nun möchte ich gerade die Menschen, welche sich wenigsten so noch informieren nicht kränken, denn wir sind es hier in Deutschland seit Jahrzehnten gewohnt den Medien, vorab einen Vertrauensvorschuss zuzubilligen! Gegen die indoktrinierende Medienwelt der unsäglichen Nazizeit hoben sich die neuen Westdeutschen Medien ja auch wie ein Hort der Freiheit wohltuend ab, zumal das unfreie Gegenstück im unfreien Osten unseres geteilten Länder jeden Tag sichtbar war. Dass unsere Medien bis auf wenige Ausnahmen dieses Vertrauen heute nicht mehr verdienen, da sie sich ihrer Aufgabe im demokratischen System nicht stellen, die Fehler der Regierungen gnadenlos aufzudecken, ist ein Skandal für sich! Inwieweit ist denn der sogenannte Mainstream der öffentlichen Meinung bereits von Politik und Interessengruppen eigentlich schon manipuliert, da sich die Medien permanent einer allzu freundlichen Begleitung einer hinterfragungswürdigen Politik bedienen, obwohl sie doch in Anbetracht der erdrückenden Mehrheiten im Bundesdeutschen Parlament als ständig präsenter Oppositionsersatz im Interesse unserer Demokratie auftreten müssten. Wenn die Medien, auch die Printmedien aber diesen Auftrag nicht, wie über deutlich erkennbar ausreichend wahrnehmen, brauchen diese sich nicht über rückläufige Umsätze und Schließung von Redaktionen zu beklagen.

Auch ich habe sehr spät und auch erst nach der Anschaffung eines Computers die Informationslücken bei mir festgestellt, obwohl ich mich meiner Ansicht nach immer ausreichend informiert hatte. So waren mir diese Fakten der Nachkriegszeiten noch nicht so bewusst, oder ich blendete die Erkenntnis bequemerweise, weil ich ständig im Hamsterrad meines Berufslebens überbeschäftigt war, aus, dass eine immer offenkundiger sichtbare Verzahnung der Regierenden in Bund und Länder mit den Medien einen mutigen investigativen Journalismus zumindest im Rundfunk und öffentlich rechtlichen Fernsehen eine objektive Berichterstattung nicht mehr zuließ. Desgleichen auch bei den allzu vielen der Regierungsmeinung dienlichen Pressemedien.

So ist es auch nicht wirklich verwunderlich, dass uns Bürgern in Deutschland der wirkliche Verlauf unserer Geschichte nicht so richtig bewusst gemacht wurde, weil eine logische Betrachtung der geschichtlichen Vorgänge ab 1850 für die Regierenden in Berlin und den ehemaligen Siegermächten USA, England und Frankreich wie auch Russland nicht gewünscht wurde, da den Siegermächten die Peinlichkeit ihres Handelns vor und während und nach dem Ersten Weltkrieges diesen so vor Augen geführt werden könnte. Dass so uns Deutschen über lange Zeit ein falsches Geschichtsbild über die Ereignisse nach 1913 mit erwünschtem schlechten Gewissen implantiert wurde, war also geplant.

Die mit viel Propaganda verbreitete Mär einer Alleinschuld des jungen gerade einmal 45 Jahre alten Kaiserreiches an der großen europäischen Tragödie musste unbedingt erhalten bleiben, obwohl diese schon längst von der Geschichte widerlegt wurde.

Fortsetzung folgt....

Permalink: http://www.fortunanetz.de/tageskomments/2014/August/Aug09.php





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