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Gastkommentar 09. 04. 2014: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Petrodollar, die US Staatsdoktrin.



Jetzt kann es so richtig gefährlich werden.Hier wird von Russland die amerikanische Staatsdoktrin angegriffen, welche besagt, dass alle Öl- Und Gas-wie Rohstoffe in Dollar abgerechnet werden müssen, weltweit. Der sogenannte Petrodollar ermöglicht es den USA mit dieser unaufhörlich sprudelnden Dollarquelle über die Geldpresse weltweit auf Einkaufstour zu gehen, ohne dafür eine wirtschaftliche Leistung erbracht zu haben, da dieser Petrodollar aus der Druckerpresse erst einmal von den Ländern weltweit gekauft werden muss, um dann in Dollar die Energierechnung zu bezahlen. Hier liegt ein Knackpunkt zwischen den USA und Europa, denn wenn Europa die russischen Energielieferungen in Euro bezahlt, stellt es sich gegen d en Petrodollar und die US Interessen. Deutschland auch! Es sind immerhin über 37% unseres Energiebedarfs, welcher von Russland gedeckt wird. Wenn Russland auch noch den Rubel und Yuan ins Spiel bringt, kann das schnell Schule machen und den Petrodollar aushebeln. Deshalb auch das schnelle, von US Präsident Obama ausgesprochene Junktim zwischen einer schnellen Unterzeichnung des Handelsabkommens TTIP und der ersatzweisen Belieferung Europas mit amerikanischer Energie.

Wir schauen nur auf das Geschehen in der Ukraine, doch Putin beginnt die Karten neu zu mischen und braucht als unangreifbare Atommacht nicht vor den USA zu kuschen. China auch nicht. Hier wird an einem viel größeren Rad gedreht und wenn die EU nicht aufpasst, wird sie zwischen beider Interessen zermahlen und gibt letztlich die Souveränität mit einer anderen neuen Abhängigkeit wie gehabt im Weissen Haus ab. Quo Vadis Europa?

Heiner Hannappel
Koblenz
heiner.hannappel(at)gmx.de



Permalink: http://www.fortunanetz.de/tageskomments/2014/April/April07.php





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