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Heiner Hannappel

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-- Es reicht, nun ist es genug!(15.05) -- Was ist denn eigentlich mit der „Deutschland AG los“?(19.04.) -- Die deutsche Gesellschaft im permanenten Reizzustand!(07.04.) -- Mario Draghis zinsfreie schöne Welt!(12.03.) -- Austaktiert, willkommen in den Realitäten Europas!(10.03.) -- Der Infarkt.(2602.) -- Die Münchener Unsicherheitskonferenz 2016! (15.02) -- Die Zwickmühlenspieler von Berlin.(08.02.2016) -- „Gutmensch“, das Unwort des Jahres 2015.(28.01.2016) --




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Kommentar: 16. 07. 2016: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Europa, Agonie oder Neustart?



Wer aufmerksam die Nachrichten der Medien wahrnimmt, kann die Situation der Staaten und Banken der Eurozone nur noch als eine uns alle strangulierende Blockade interpretieren.

Alle Nationen sind hoch verschuldet, und können sich gegenseitig nicht mehr helfen und ihre Banken sind zum Risiko aller europaweit vernetzt.

Alleine Italiens Banken sitzen heute auf 360 Mrd. Euro fauler seit 90 Tagen nicht mehr bedienter Kredite mit zunehmender Tendenz, also über einem Drittel aller Not leidender Kredite in Europa! Der italienische Staat sitzt auf 2,2 Billionen Schulden, also einem Defizit von 130% und ist das Hochrisikoland der Eurozone, nicht Griechenland.

Die deutschen Banken stehen laut der BIZ (aus den deutschen Wirtschafts-Nachrichten vom 10.7.2016) mit ca. 90 Mrd. Dollar in Italien im Risiko, die französischen Banken mit ca. 278 Mrd. Dollar, US-Banken 50 Mrd. Dollar, spanische Kreditinstitute 48 Mrd. Dollar, danach laut BIZ, England, Japan und die Niederlande mit je 30 Mrd. Dollar!!! Welch eine Verschuldung! Und die Kanzlerin sagte, dass es keine Eurokrise wegen Italien geben wird! Wie denn das?

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Kommentar: 29. 06. 2016: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Brexit!!!



Die in meinem letzten Artikel “Wir, die verunsicherte Mitte!“ beschriebene Mitte der Gesellschaft hat sich nun in Großbritannien mit den sich an den Rand gedrängt fühlenden Bürgern gegen eine sie ignorierende Politik in der Downing Street 10 und in Brüssel und den anderen Hauptstädten der EU gewehrt. Sie wehrten sich auch gegen eine Politik, welche dem Finanzplatz London, der 12% des britischen BIP generiert alles, auch Verbrechen durchgehen lies und große Teile der Bevölkerung dafür einer Verarmung preisgab und es nicht vermochte, die Schere zwischen Arm und Reich auch nur ein wenig zu schließen! Alle diese Gründe für ein Aufbegehren sind auch in Kontinentaleuropa vorhanden!!!

Nun ist es geschehen, das britische Volk will mit knapper Mehrheit raus aus der EU. Raus aus einem Moloch, der an all ihren Problemen beteiligt, nein nach Ansicht der Brexiteinpeitscher, die sich ob des unerwarteten Erfolgs nun wegducken und auf Zeit spielen, sogar die Ursache ihrer Probleme ist. Aber will es auch raus aus der Vorteilswelt dieses Gemischtwarenladens EU? Haben die Briten alles bedacht? Es war eine Bauchentscheidung, ohne den Kopf so richtig eingeschaltet zu haben. Dementsprechend sind nun auch die erschrockenen Reaktionen auf den Straßen Englands. Es zeigt sich für kopfgesteuerte Menschen und das sollten gerade Politiker wie der Premier Englands David Cameron sein, das Referenden eben nicht das Hochamt der Demokratie sind, egal, in welchem Lande auf diesem Kontinent diese künftig auch abgehalten werden könnten. Diesen Volkswillen der Briten muss nun das britische Parlament exekutieren, welches kopfgesteuert überwiegend zu 80% diese Volksentscheidung ablehnt, auch in der Erkenntnis, dass eine Umsetzung dieses Brexits, die staatlichen Einheit Großbritanniens riskiert, da Schottland und Nordirland in der EU bleiben wollen, koste es auch die Einheit des Königreiches. Ich weiß nicht, wie üppig die Kompetenzen der britischen Königin ausgestattet sind, aber hier müsste sie ihr Wort erheben, um ihr Land nicht in Einzelteile zerfallen zu lassen.

Die jüngeren Jahrgänge sind empört, dass sie von der älteren Generation überstimmt wurden, reflektieren aber nicht, dass sie ihr Wahlpotenzial nicht konsequent genutzt haben, welches dieses desaströse Ergebnis locker hätte umkehren können. Sie, die Jüngeren haben ihren Einfluss schlichtweg verschlafen und nun wehklagen sie und wollen ein neues Referendum, um England noch in der EU zu halten. Wer nimmt dann später Referenden noch ernst, die so lange abgehalten werden, bis das Ergebnis egal wem, behagt? Nein, dieses Referendum muss gelten, ansonsten ist Aufruhr im Königreich.

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Kommentar: 24. 06. 2016: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Wir, die verunsicherte Mitte!



Was wurde schon alles über uns, die bürgerliche Mitte geschrieben. Wer wir sind und was unser Denken prägt, oder wer zu der Mitte überhaupt zählt. Eines ist jedoch sicher, nämlich das die Politik sich genau um uns, die Bürger der Mitte förmlich reißt. Denn die Parteien, die seit Merkel selbst nicht mehr wissen, wo sie eigentlich von ihrer ursprünglichen Struktur im Parteienspektrum hingehören, drängeln sich hin zu einer diffusen Mitte, die sie selbst nicht mehr so richtig definieren können, da sie außer Machterhalt keinerlei uns interessierende Positionen mehr vertreten, und lassen Raum für neue Parteien rechts der parlamentarischen Mitte.

Wir, die bürgerliche Mitte, also die Mitte der Gesellschaft bemerkt das alles. Wir bemerken die tiefen Verunsicherungen, die von Parteien ausgehen, die sich in den Legislaturperioden dieser Kanzlerin ihr Rückgrat haben deformieren lassen. Nur die Linken zeigen noch einigermaßen eigene Vorstellungen von einem Bild zukünftiger Gesellschaftsentwicklung und die neu entstandene Partei rechts der CDU, die AfD, muss ihr Rückgrat erst noch unter dem Dauerbeschuss der etablierten Parteien und Medien herausbilden.

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Kommentar: 07. 06. 2016: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Globaler Klimawandel in Natur und Politik!



Jeder sieht es, jeder spürt es, dass ein Wandel um unseren Globus stattfindet. Ob es die kleinen Pazifikstaaten sind oder Bangladesch oder auch die Niederlande, alle nehmen zu Kenntnis, das der Meeresspiegel ansteigt. Weltweit extreme Unwetter, extreme Trockenheiten mit Feuersbrünsten, die große Landstriche heimsuchen. Zurzeit erleben wir in Europa explizit in Deutschland Wetterkapriolen, die wir, die Kriegs- und Nachkriegsgeneration so noch nie erlebten.

Ja, es gab Unwetter und Wetterlagen, die wir Landregen bezeichneten, der tagelang anhielt und uns Kinder nervte. Aber es gab feste Jahreszeiten mit ihren typischen Eigenschaften, auf die man sich einstellen konnte. Und heute? Schaut man auf die letzten Monate besonders auf den verkorksten Mai und die ersten Junitage, die mit regionalen Katastrophen einhergingen, hat man für die dialektische Beschreibung der Meteorologen, denen auch noch der letzte Fitzel Statistik fehlt, um die Katastrophe die wir, als solche empfinden und erleben, als Katastrophe einer Klimawandelfolge zu bezeichnen. Als hätten die Wettervorhersagezunft einen Maulkorb von denen erhalten, die auf den Weltklimakonferenzen ihre in Ergebnissen erfolglosen Schwatzrunden mit schöngefärbten Abschlussdokumenten als grandiose Erfolge darstellten.

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Kommentar: 15. 05. 2016: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Es reicht, nun ist es genug!



Pfingsten steht wieder einmal vor der Türe.
Pfingsten steht für die Erleuchtung der Jünger Jesu und hoffentlich auch 2016 Jahre später für die Erleuchtung der CDU/CSU, dass diese Kanzlerin die Geduld der Deutschen ausgereizt hat und man das ihr auch einmal deutlich sagen muss, um nicht bei den nächsten Wahlen in den Ländern und Bund abzuschmieren. Wenn schon die CDU/CSU/SPD Fraktionen sich von dieser Kanzlerin ihr Rückgrat ausbauen ließen, und zu einem Abnickverein mutierten, könnte es doch noch möglich sein, das Rückgrat des Kanzlerwahlvereins CDU früherer Jahre behalten zu haben, denn der drohende Verlust von Bundestagsmandaten wird viele ihre von Merkel geschundene Rücken wieder aufrichten lassen.

Hört man den Paladinen Kanzlerin Merkels, Altmaier, Laschet und Generalsekretär Tauber bei Talkshows zu, kann man eine Bewunderung für deren wortreiche Bemühungen nicht verhehlen, die offensichtliche Unlogik merkelscher Politik noch als allein selig machende Weisheiten zu verkaufen, aber es nicht schaffen, die Logik der Zuschauer in der Wahrnehmung der für sie immer deutlicher zutage tretenden Folgen dieser fragwürdigen Politik der Kanzlerin in ihrer Wirklichkeit außer Kraft zu setzen.

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Kommentar: 19. 04. 2016: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Was ist denn eigentlich mit der „Deutschland AG los“?



Ich fasse es nicht mehr, nein ich will es auch nicht fassen, was da via TV und Presse auf uns herab prasselt. Ein Satiriker, der den Sinn von Satire nicht versteht, diese pöbelnd ausreizt und damit ein sowieso schon fragwürdiges Vertragskonstrukt zur Verteilung der Flüchtlinge mit einem Egomanen an der Spitze der Türkei unnötig in Gefahr bringt, der Meinungsfreiheit im eigenen Land mit Füssen tritt und diese bei uns nun beschnitten wissen will, da er keinerlei Kritik an sich erträgt.

Eine Kanzlerin, die sich devot dem Willen dieses Autokraten Erdogan beugt, für diesen schon Wahlhilfe betrieb, und bald nun schon in kürzester Zeit zum vierten Mal in die Türkei pilgert, um denjenigen zu hofieren, den sie vorher mitsamt seinen Beitrittswünschen zu EU wegen seines demokratiefernen Verhaltens stets ablehnte nun mit einem überflüssigen Kotau zu bedienen und sich, wie auch Deutschland so nebenbei der Lächerlichkeit preisgibt.

Eine schon monarchisch angehauchte Kanzlerin, die uns eine „Wir schaffen das, seid willkommen Kultur“ für 1,2 Millionen Migranten aufoktroyierte, ohne das „Wie“ mitzuliefern, die dadurch entstehenden Kosten von mindesten 40 Mrd. Euro pro Jahr zu meistern.

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Kommentar: 07. 04. 2016: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Die deutsche Gesellschaft im permanenten Reizzustand!



Der Konjunktiv beflügelt Merkels Imperativ so lange, bis die Realitäten die Flügel ihres jeweiligen Imperativs versengen und die Kanzlerin im Sinkflug den Konjunktiv wieder zur Hilfe ruft.
Der Konjunktiv hat aber keine Antworten. Die Realität schon. Willkommen Frau Bundeskanzlerin in den Niederungen der Realitäten Europas und seiner Bürger!

Veränderungen!

Vorbei die Zeiten des Nachkriegsaufbaus, vorbei die schon fast kindliche Freude der Nachkriegsdeutschen, über deren kleine Sensationen, wie die Gestaltungen der Heckscheibe des unverwüstlichen VW Käfers, des UKW-Radios, des ersten Taschentransistorradios oder des ersten Schwarz-Weiß-, später des Farbfernsehers.

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Kommentar: 12. 03. 2016: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Mario Draghis zinsfreie schöne Welt!



Die Zinsen sind weg. Weihnachten, Ostern und Pfingsten auf einen Schlag, Bürger Europas freut euch doch endlich, besonders wir Deutschen, bevor die nächste Flüchtlingswelle unsere Freude trübt und die wahren Kosten der Beherbergung und Alimentierung von 1,45 Millionen Menschen und der Euroraumrettungen uns allen vorgelegt werden!

Es gibt keine Zinsen mehr im Euroland! Welch gerechter Zustand ohne dieses auf Schulden basierende Gierzinssystem, in dem die Löhne nicht mehr hinter den Zinsen herjagen müssen, oder umgekehrt. Die Zockerei und Wetten auf fallende oder steigende Zinsen gehört nun der Vergangenheit an. Welch eine schöne Zukunft tut sich da auf!

Aber denkste! Mit geradezu brachialer Gewalt stemmte sich der EZB Chef Draghi in die von der Flüchtlingsmisere abgelenkte Öffentlichkeit, indem er eine veritable Sauerei durch die Presselandschaft und Konten der Bürger treibt und so nebenbei sein letztes Pulver auf sparende Bürger verschoss. Anstehende Wahlen am 13.3.2016 und der nächste Gipfel am 17.3.2016 sorgen schon dafür, dass die Aufregung nur von vorübergehender Natur bleibt. War diese Terminierung Absicht?

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Kommentar: 10. 03. 2016: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Austaktiert, willkommen in den Realitäten Europas!



Von vielen überbewertet, hochgelobt und als Vertreterin der stärksten Ökonomie Europas in der EU widerwillig als Macherin mit scheinbar unbegrenzten taktischen Möglichkeiten ausgestattet hingenommen, erlebt diese Kanzlerin nun scheibchenweise ihr persönliches politisches Waterloo!

Kanzlerin Merkel hat schlichtweg den Bogen überspannt!

Es kann auf Dauer eben nicht gut gehen, ständig nur auf Sicht zu regieren, indem Kanzlerin Merkel vor ihrem prägenden Hintergrund der ehemaligen DDR, lediglich mit dem Vorbild eines Machttaktikers wie Helmut Kohl, ohne die nötigsten Interna der westlichen Finanz- und Machtstrukturen ohne Prinzipien, lediglich mit der starken Ökonomie Deutschlands im Rücken, in Europa und der Welt konzeptlos vor sich hin taktiert! Irgendwann merken das ihre Verhandlungspartner und nun haben diese es bemerkt und lassen die Kanzlerin im Regen stehen. Noch nie war Deutschland derart isoliert in Europa! Noch nie trat das so offen zutage wie heute!

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Kommentar: 26. 02. 2016: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Der Infarkt.



Wie oft schon schrieb ich über Europa, wie oft beschrieb ich schon Fehlentwicklungen und wie oft auch deren Gründe. Doch noch nie sah ich Europa derart erkrankt darniederliegen wie heute. Europa erleidet zurzeit einen Infarkt, eine Zerstörung des in langen Jahrzehnten offenbar nur scheinbar gewachsenen Gewebes gegenseitigen Vertrauens. Durch die Euro- und Schuldenkrisen, deren alternativlose Behandlung durch Kanzlerin Merkel, sowie durch nutzlose inflationäre Gipfeltreffen gelähmt, verharrte der europäische Organismus nun auch in der Lösung der Flüchtlingsproblematik auf der Stelle tretend in ungesunder Bewegungslosigkeit, im eisigen Winter seiner Entwicklung.

Nichts wurde und wird mehr richtig geregelt, keine Probleme gelöst, stattdessen vertagte man sich unfähig zu vernünftigen Kompromissen von Gipfel zu Gipfel und vertagte so dringend notwendige Entscheidungen, welche aufgestaut nun mit mehreren gefährlichen Thromben zugleich die Gefäße selbst in einem so großen Organismus wie Europa verstopfen und in wichtigen Teilen Gewebe und Organe absterben lassen. Die Welt schaut ungläubig zu, wie der größte Wirtschaftsraum sich selbst nicht nur wirtschaftlich wie politisch, sondern auch moralisch zerbröselt und die eigenen, in Jahrtausenden gewachsenen Werte verleugnet!

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Kommentar: 15. 02. 2016: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Die Münchener Unsicherheitskonferenz 2016!



Die Lunte brennt und selbst dreißig Regierungschefs und ca. 70 Außen- und Verteidigungsministern gelang es nicht, diese auch nur vorübergehend auszutreten. Von einer nachhaltigen Entfernung der Zündschnur war schon gar nicht mehr die Rede. Es brennt lichterloh im Nahen Osten und die geballte Anwesenheit so vieler Entscheider vermochte es nicht, dem „IS“ seinen größten Wunsch, einen großen Krieg in dieser Region, auszuschlagen.

Mittlerweile verselbstständigt sich das Geschehen in, und um Syrien herum und die Türkei schießt entgegen dem Völkerrecht ohne Kriegserklärung auf fremdes Staatsgebiet, auf Syrien und dabei wird es nicht bleiben, da von der Türkei und den Saudis ein Einfall in Syrien angedroht wurde. Saudi Arabien hat schon Flugzeuge in die Türkei entsendet! Mit allen sich daraus ergebenen Folgen von Bündnisverpflichtungen ist dieser Zustand als der Supergau anzusehen, den alle befürchten und vermeiden wollten!!! Die Karten in Nordafrika und darüber hinaus werden neu gemischt und die EU, uneinig wie nie zuvor, hat keine Trümpfe mehr in den Händen, da in der Vergangenheit alle verspielt wurden.

Ernste, versteinerte Gesichter von Russen und Amerikanern, Deutschen, Franzosen und Engländern, besonders die der machtlosen Vertreter der EU. Beschwörende Statements, Abmachungen mit einer Halbwertzeit von Stunden, Hilflosigkeit allerorten und die Zeit rennt und rennt dahin, ohne dass sich die Verantwortlichen dieses undurchschaubaren Gewirrs von Interessen und Animositäten auch nur einen Wimpernschlag nähergekommen sind.

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Kommentar: 08. 02. 2016: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Die Zwickmühlenspieler von Berlin.



Wahlen drohen, Umfragewerte drohen, der innere Frieden Deutschlands droht zu erodieren, oder gar zu kippen und die Regierung übt sich in Selbstblockade und spielt....das Mühlespiel. CDU hin, CSU her, SPD hin, CDU/ CSU her, dazwischen die Grünen und Linken, die sich an weiterer Hilfsbereitschaft in der Flüchtlingsfrage förmlich überbieten und überschlagen. Freut euch ihr Bundesdeutschen, denn ihr habt Volksvertreter, die einfach vorbildlich sind! Nur vergessen diese parlamentarischen Menschenfreunde, für welches Land sie zu votieren haben und von wem sie gewählt wurden. Das ist politischer Alzheimer pur.

Diese Volksvertreter spielen ihr nationales Zwickmühlenspiel mit einer Inbrunst, dass sie dabei vergessen, dass in Europa und anderswo auch noch Spieler vorhanden sind, die ihre eigenen Züge tätigen wollen.

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Kommentar: 01. 02. 2016: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Berlins komische Oper!



Schaue ich nach Berlin, habe ich den Eindruck, dass die Politik in das Haus der komischen Oper im schönen Berlin umgezogen ist, denn ich sehe Schauspielstücke, die jedem Theater zur Ehre gereichen würde. Man weiß nur nicht so recht, ob man weinen oder lachen soll, und für welches Stück man so teure Eintrittskarten in der komischen Oper bezahlen musste, Trauer- oder Lustspiel. Rote Augen und Papiertaschentücher gehören mittlerweile zu dem Ritual beim Lesen meiner täglichen Zeitungslektüre. Ehrlich;-)!

Sie geben sich alle Mühe, in TV Sendungen mit staatstragender Miene uns immer wieder mitzuteilen, was sie Großartiges „auf den Weg“ gebracht hätten, wie z. B. am 27.1.16.

Der große zahnlose bayrische Brülllöwe Seehofer, wieder fast schon zu Tränen gerührt, war „hochzufrieden“, die Kanzlerin sprach von einem guten Tag und Vizekanzler Gabriel, der einem immer mehr wie eine gespaltene Persönlichkeit, die für jede Hälfte genug Masse mitbringt, vorkommt, überspielt prächtig die Tatsache, dass das, was jetzt so gepriesen wurde, man schon am 5. November 2015 beschlossen hatte. Der Berg kreiste und gebar ein schon geborenes Mäuslein, einfach süß. Was wurde seither alles an nutzloser Zeit vertan, um jetzt mit dieser „Minientscheidung“ dem Wahlvolk vorzugaukeln, dass diese erbärmliche Schauspieltruppe, Regierung genannt, handlungsfähig sei.

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Kommentar: 28. 01. 2016: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
„Gutmensch“, das Unwort des Jahres 2015.



Welch eine Verirrung.

Es ist schon eigentümlich, wie brav dieses Entscheidungsgremium der Sprachwissenschaftler aus Darmstadt sich für das Unwort des Jahres „Gutmensch“ entschieden hat und damit unnötig, aber anscheinend folgsam die „Political Correctness“ bediente. Nun ja, für das Jahr 2014 wäre es wohl etwas zu früh gekommen, jedoch heute 2016 kommt es für die regierende Misserfolgstruppe in Berlin genau richtig.

Bewegen wir uns also künftig auf leisen Sohlen in Richtung der orwellschen Utopie „1984“, in der die Kunstsprache „Neusprech“ vorkommt, die gedankliche Vielfalt reduzieren soll, um den Herrschenden dienlich mit „Gutdenk“, also richtigem Denken nicht in die Quere ihrer Interessen zu kommen? Gerade in einer Demo-kratie darf es keinerlei Tabus geben, eine unterwürfige Sprach-regelung wie die Political Correctness“ niemals Einzug halten, oder gar dominieren, denn diese wirkt lähmend und zerstörend auf alle Prozesse unserer freiheitlich strukturierten Gesellschaft! Denn das, was man nicht mehr aufzeigen kann, ohne Repressalien befürchten zu müssen, kann auch nicht in demokratischen Abläufen, da tabuisiert, verbessert werden!

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Kommentar: 30. 11. 2015: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Zehn Jahre Merkel! !



Viele in Deutschland freuten sich letztlich 2005, ein weibliches Gesicht anstelle des Machos Schroeder an der Spitze der Bundesregierung zu sehen, obwohl Gerhard Schröder für mich der Bessere für die anstehenden Entscheidungen in Europa war. Denn dieser besaß in Gegensatz zu Merkel etwas, was uns bei dieser Kanzlerin erst Jahre später so richtig als Verlust bewusst wurde, nämlich Rückgrat. Die erste Große Koalition von CDU/CSU/SPD verdeckte noch durch die Kompetenz einzelner Minister diesen Mangel.

Er, Kanzler Schröder setzte seine Kanzlerschaft wegen der seiner Partei der SPD im Magen liegenden Agenda 2010 aufs Spiel. Hut ab! Kanzler Schroeder riskierte seine Kanzlerschaft und erhebliche Stimmenverlußte der SPD, um seiner Überzeugung bei der Agenda 2010 gerecht zu werden,was die vom puren Machtinstinkt geleitete Kanzlerin Merkel nie tat und nie tun würde.Sie profitiert heute von seiner Entscheidung, wir Bürger nicht.

Merkels ruhiger, unprätentiöser, uneitler, ja geradezu freundlicher Regierungsstil machte sie symphatisch und im Volk, an den regel-mäßigen Umfragen zu sehen, zusehends beliebter. Nur, wenn man genauer hinschaute, sah man, dass sie immer vor Entscheidungen von links nach rechts, nach vorne und hinten schaute und abwartete, wie geschickt die immer wieder in die Medien lancierten Informationenluftballons beim Wahlvolk ankamen.

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Kommentar: 26. 10. 2015: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Der Deutschen berechtigte Ängste!





Ein ernüchternder Blick auf Deutschlands Politik.

Zunehmend ist die Bevölkerung Deutschlands beunruhigt über das, was sich an deutschen Grenzen abspielt. Die Turbulenzen in den Regierungsparteien entgehen dieser nicht und die offen ausgetragenen Streitigkeiten, wie man dieser Flut von Migranten entgegentreten soll, tragen auch nicht zum Vertrauen in eine eigentlich nie vorhandene konsistente Politik der Bundesregierung bei, die schon in den Eurorettungsaktionen erkennbar war!

Alleine die Wortwahl, wie man dieser Flut „entgegentreten“ soll, ist schon suspekt und bringt bei öffentlicher Erwähnung den größten Teil der bis ins Mark verunsicherten Parteienlandschaft postwendend in Harnisch, denn „entgegentreten“ heißt auch, gegebenenfalls Menschen den Zutritt ins Gelobte Land der Deutschen zu verwehren!

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Kommentar: 19. 10. 2015: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Herbst- und Winterstürme.





Wie alle Jahre wieder erleben wir in dieser Zeit eine zunehmend bunter werdende Natur. Nach einigen Wochen fegen Regen und Herbststürme das letzte Laub von den Bäumen und die schöne bunte Natur wird bis zum Frühjahr zu einer von Kälte geprägten, grauen und nebligen Tristesse, zumal wenn die Sonne nicht scheint und kein Schnee liegt. Wir, die hier beheimatet sind, haben als Ausgleich die funkelnde Weihnachtszeit vor Augen und freuen uns, in diese warmherzige Zeit christlicher Kultur und der Gewinnmargen des Einzelhandels eintauchen zu können, um Kraft und verschwendetes Geld bis zum Frühjahr wieder aufzutanken.

Die wunderschöne Komposition von Antonio Vivaldi „Vier Jahreszeiten“, bestehend aus Frühling, Sommer, Herbst und Winter lässt nun die letzten beiden Stücke übrig und diese werden nun dank Kanzlerin Merkel von Misstönen begleitet.

Wenn wir uns vor den uns fröstelnd werdenden Winden in unsere teuren aber warmen Wohnungen zurückziehen können, pfeifen die Herbstwinde um Zelte, Turnhallen, Sporthallen, Fabrikhallen, eilig umgebaute leer stehende Verkaufsräume ehemaliger Geschäfte, ehemalige Bundeswehrkasernen, in Koblenz sogar eine ehemalige Hundeschule der Bundeswehr, in denen bis zum Jahresende 1,5 Millionen Menschen vorübergehend provisorisch untergebracht werden müssen, die vor Krieg, Mord und unmenschlichen Lebensbedingungen ihrer Heimatländer flüchten.

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Kommentar: 12. 10. 2015: Heiner Hannappel,Heiner Hannappel
Ich werde bedroht, einfach so!





Seit vielen Jahren schon schreibe ich für Fortunanetz Artikel, die den Eurorrettungswahn in Europa, explizit den der Bundesregierungen von Kanzlerin Merkel kritisieren, ohne dass ich deswegen persönlch angegriffen wurde.

Außerdem schrieb ich für die Rhein-Zeitung Koblenz schon viele Leserbriefe zu den verschiedendsten Themen, welche in Freundeskreisen und im Verbreitungsgebiet der "RZ" positive Resonanzen fanden.

Kanzlerin Merkel:"Wir schaffen das"! Das "Wie"überlässt sie uns!

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